GVB-Erhebung für das Geschäftsjahr 2016

Bayerns Genossenschaften zahlen 460 Millionen Euro Steuern

29.06.2017

München, 29. Juni 2017 – Die langfristig orientierten Geschäftsmodelle der bayerischen Genossenschaften sichern dem Freistaat anhaltend hohe Steuereinnahmen. Darauf weist der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) anlässlich des Internationalen Tags der Genossenschaften am kommenden Samstag hin. So werden die 1.278 Mitgliedsgenossenschaften des GVB allein für das Geschäftsjahr 2016 rund 460 Millionen Euro an Betriebs- und Ertragsteuern an den Fiskus abführen, wie der Verband erhoben hat. Für das vorangegangene Geschäftsjahr 2015 waren es rund 430 Millionen Euro.

„Vom nachhaltigen Wirtschaften der Genossenschaften profitieren alle Bürger im Freistaat“, kommentiert GVB-Präsident Jürgen Gros die Zahlen. Denn mit ihrer am Mitgliedernutzen ausgerichteten Geschäftspolitik erzielten die Unternehmen trotz widriger Umstände in einigen Branchen ordentliche Überschüsse, für die sie Steuerzahlungen an den Fiskus leisten. Ein erheblicher Teil davon kommt den Gemeinden in Form der Gewerbesteuer zugute. „Damit tragen Bayerns Genossenschaften maßgeblich dazu bei, den Gestaltungsspielraum der öffentlichen Hand in ihrer Region zu sichern“, so Gros. Zum genossenschaftlichen Steueraufkommen tragen insbesondere die 260 Volksbanken und Raiffeisenbanken im Freistaat bei. Sie haben für die vergangenen fünf Geschäftsjahre jeweils mehr als 400 Millionen Euro an Betriebs- und Ertragsteuern abgeführt. In der Summe sind das mehr als zwei Milliarden Euro. Allein für 2016 wird sich das Steueraufkommen der Kreditgenossenschaften bayernweit auf 423 Millionen Euro belaufen (siehe Tabelle).

Steueraufkommen für das Jahr 2016
der bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken

Mittelfranken

38,1 Mio. Euro

Niederbayern

57,4 Mio. Euro

Oberbayern

148,9 Mio. Euro

Oberfranken

30,5 Mio. Euro

Oberpfalz

50,4 Mio. Euro

Schwaben

69,2 Mio. Euro

Unterfranken

28,7 Mio. Euro

Bayern

423,2 Mio. Euro