850 Azubis starten bei Bayerns Genossenschaftsbanken

27.08.2015

München, 27. August 2015 – Bei den Volksbanken und Raiffeisenbanken im Freistaat Bayern starten am 1. September wieder mehrere hundert junge Menschen in ihr Berufsleben. Insgesamt lassen sich 810 Jugendliche und junge Erwachsene in den 279 bayerischen Genossenschaftsbanken zum Bankkaufmann beziehungsweise zur Bankkauffrau ausbilden, wie die Statistiken des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB) und der Akademie Bayerischer Genossenschaften (ABG) zeigen. Hinzu kommen weitere 40 Auszubildende, die bei den Banken verschiedene andere Lehrberufe erlernen, sodass sich eine Gesamtzahl von 850 ergibt.

„Bayerns Genossenschaftsbanken sind weiterhin ein gefragter und heimatnaher Arbeitgeber“, kommentiert GVB-Vorstand Jürgen Gros die Zahlen. Die Kreditinstitute ermöglichten den Nachwuchskräften nicht nur eine anspruchsvolle Berufsqualifikation, sondern vor dem Hintergrund der aktuellen Chancen und Herausforderungen in der Branche auch eine spannende Ausbildung. Gros: „Die Bankkunden legen neben der persönlichen Beratung immer mehr Wert auf digitale Zugangsmöglichkeiten über Mobiltelefon oder Computer. Azubis der Generation „digital natives“ können diesen Wandel aktiv mitgestalten.“

Insgesamt beschäftigen die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken 2.345 Azubis. Bei gut 35.000 Mitarbeitern entspricht das einer Ausbildungsquote von 6,7 Prozent. Allerdings bleibt es für die Volksbanken und Raiffeisenbanken wie schon in den vergangenen Jahren herausfordernd, das hohe Ausbildungsniveau zu halten: Die sinkende Zahl an Schulabgängern bei gleichzeitig steigender Studentenquote erschwert die Besetzung der Ausbildungsplätze. Der GVB setzt sich deshalb dafür ein, die berufliche Ausbildung zu fördern und sie noch intensiver mit den akademischen Qualifizierungsformen zu verzahnen.