„Agro Integralis Preis“ würdigt Konzepte im Umgang mit dem Klimawandel

23.09.2020


Die Mitglieder der Jury (v. li.): Matthias Vögele (Geschäftsführer Futtertrocknung Lamerdingen eG), Stephan Leitl (Leiter der Geschäftsführung Raiffeisen Bezug+Absatz eG Bad Waldsee), Thomas Kaindl (Vorstand Trockengrün Marketing eG), Alois Heißenhuber (Professor für Wirtschaftslehre des Landbaues TU München), Georg Schwaighofer (Landwirt), Ludwig Huber (Bereich Prüfung und Betreuung Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften GVB) und Stefan Schuster (Geschäftsführer Futtertrocknung Altenstadt eG).

Die Trockengrün Marketing eG hat erstmals den „Agro Integralis Preis“ vergeben. Mit der Auszeichnung würdigt die Genossenschaft Konzepte, die Antworten auf aktuelle Herausforderungen der Agrarwirtschaft wie den Umgang mit den klimatischen Veränderungen, den Ruf nach regionaler Nahrungsmittelproduktion oder den stetig steigenden rechtlichen Vorschriften geben. Der erste Platz, dotiert mit einem Preisgeld von 2.000 Euro, ging an das Projekt „Fälschungssichere regionale Produktsiegel für landwirtschaftliche Erzeugnisse durch Blockchain-Technologie“. Zwei zweite Plätze und jeweils 1.000 Euro gingen an die Münchner Bauern Genossenschaft sowie ein Konzept zur Optimierung der Logistik in der Landwirtschaft. Auf dem geteilten dritten Platz landeten Projekte zur Doppelnutzung im Ackerbau durch Untersaat sowie zum nachhaltigen automatischen Weidebetrieb. Dafür gab es je 500 Euro. Einer der insgesamt acht Jury-Mitglieder war Ludwig Huber aus dem Bereich Prüfung und Betreuung Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften beim Genossenschaftsverband Bayern (GVB).