Bankentag 2014

Finanzmarktregulierung in der aktuellen Diskussion

12.09.2014

Symposium des Forschungsinstituts für Genossenschaftswesen am 8. Oktober


EZB in Frankfurt. Foto: Panthermedia


Die Diskussion um die europäische Bankenregulierung ist nach wie vor in vollem Gang. Zentrale Fragen sind einerseits neue Eigenkapitalvorschriften (Basel III) verbunden mit neuen Liquiditätsregeln. Andererseits hat die Diskussion um die Europäische Bankenunion  kontroverse Diskussionen ausgelöst. Der Bankentag des Forschungsinstituts für Genossenschaftswesen in Nürnberg wird diesen Fragen am 8. Oktober auf den Grund gehen.

Die deutschen Kreditgenossenschaften sehen insbesondere die undifferenzierte Anwendung des Regelwerks auf Banken völlig unterschiedlicher Größe, Geschäftsmodelle und Risikoexposition kritisch. Ähnlich kontrovers wird auch die Aufgabenteilung bei der Bankenüberwachung zwischen EZB und Bundesbank, mögliche Haftungen für marode europäische Großbanken und eine mögliche Vergemeinschaftung der Einlagensicherung diskutiert. In seinem Vortrag "Irrungen und Wirrungen der Finanzmarktregulierung" wird GVB-Verbandspräsident Stephan Götzl zu den regulatorischen Herausforderungen für Regionalbanken Stellung nehmen.

Darüber hinaus wird in einem Praxisbericht die Bankenüberwachung der EZB thematisiert. Ein weiterer Vortrag erläutert die Systemarchitektur und Effektivität der Bankenregulierung.

Die Veranstaltung findet im Evangelischen Tagungszentrum, Haus Eckstein, 90403 Nürnberg Burgstraße 1-3, Raum E.01 statt. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldungen sind noch bis 26. September möglich. Für weitere Informationen zum Symposium und zur Anmeldung steht die Veranstaltungsbroschüre zum Herunterladen zur Verfügung.