Bilanz 2014 der Volksbanken und Raiffeisenbanken Mittelfranken

Kredit- und Einlagengeschäft ausgeweitet

23.03.2015

Die Volksbanken und Raiffeisenbanken in Mittelfranken sind mit dem Ergebnis des Geschäftsjahres 2014 zufrieden. Das teilte Manfred Geyer, Bezirkspräsident des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB), bei der Bilanzpressekonferenz in Nürnberg mit.


Von links: Der stellvertretende GVB-Bezirkspräsident Dirk Helmbrecht, GVB-Bezirkspräsident Manfred Geyer und GVB-Regionaldirektor Friedrich Blaser.

Zuwachs im Kundengeschäft

Bei den Ausleihungen legten die Volksbanken und Raiffeisenbanken in Mittelfranken um 4,8 Prozent auf 7,4 Milliarden Euro zu. Dabei erhöhte sich die Kreditvergabe an Firmenkunden um 3,9 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro. Auch unter den Privatkunden gab es eine hohe Kreditnachfrage: Die Ausleihungen nahmen hier um 5,3 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro zu.

Bei den Kundengeldern können die mittelfränkischen Genossenschaftsbanken trotz der anhaltenden Niedrigzinsphase ebenfalls eine positive Entwicklung verzeichnen: Insgesamt haben die Kunden den Volksbanken und Raiffeisenbanken in der Region zum Jahresende 9,5 Milliarden Euro anvertraut und somit 2,9 Prozent mehr als 2013.

Alles in allem stieg die Bilanzsumme der Kreditgenossenschaften vergangenes Jahr um 3,3 Prozent auf 12,4 Milliarden Euro zum Jahresende 2014.

Eigenkapitalquote verbessert

Aufgrund einer rückläufigen Zinsspanne, sinkender Kosten und lediglich geringen Belastungen durch die Risikovorsorge erzielten die mittelfränkischen Genossenschaftsbanken ein bereinigtes Ergebnis vor Ertragssteuern in Höhe von 1,08 Prozent der durchschnittlichen Bilanzsumme (Vorjahr: 1,06 Prozent).

Die Eigenkapitalbasis konnten die Kreditgenossenschaften in Mittelfranken weiter stärken: Die Kernkapitalquote betrug 13,31 Prozent zum Jahresende 2014. Somit stehen die Volksbanken und Raiffeisenbanken auf einem stabilen Fundament und sind für anstehende Herausforderungen gerüstet.