Bilanz 2014 der Volksbanken und Raiffeisenbanken Niederbayern

Zufriedenstellendes Geschäftsjahr für Niederbayerns Volksbanken und Raiffeisenbanken

24.03.2015

Niederbayerns Volksbanken und Raiffeisenbanken können auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2014 zurückblicken. Bei der Bilanzpressekonferenz in Deggendorf stellte Claudius Seidl, Bezirkspräsident des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB), die Zahlen vor.


Ausleihungen gestiegen

Die Volksbanken und Raiffeisenbanken in Niederbayern haben ihre Ausleihungen im Jahr 2014 um 5,0 Prozent auf 11,1 Milliarden Euro gesteigert. Ein großes Plus erzielten die Kreditgenossenschaften bei Privatkundenkrediten: Sie stiegen um 5,2 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro. Gleichzeitig gab es einen Zuwachs bei den Firmenkunden um 4,2 Prozent auf 5,6 Milliarden Euro.

Auch die Kundengelder nahmen trotz fortwährender Niedrigzinsphase um 3,5 Prozent zu. Damit vertrauten die Kunden den niederbayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken zum Jahresende insgesamt 13,3 Milliarden Euro an.

Bei der Bilanzsumme verzeichneten die Kreditgenossenschaften der Region im vergangenen Jahr einen Zuwachs um 3,5 Prozent auf 17,9 Milliarden Euro.

Kernkapitalquote erhöht

Eine rückläufigen Zinsspanne, leicht sinkende Kosten und nur geringen Belastungen durch die Risikovorsorge führen bei den Genossenschaftsbanken in Niederbayern zu einem bereinigten Ergebnis vor Ertragssteuern in Höhe von 1,10 Prozent der durchschnittlichen Bilanzsumme. 2013 betrug dieses noch 1,08 Prozent.

Ihren ohnehin guten Kapitalpuffer haben die Volksbanken und Raiffeisenbanken im Regierungsbezirk weiter erhöht. Die Kernkapitalquote belief sich zum Jahresende 2014 auf 12,86 Prozent.