Bilanz 2014 der Volksbanken und Raiffeisenbanken Oberfranken

Kreditgenossenschaften wachsen

27.03.2015

Die Volksbanken und Raiffeisenbanken in Oberfranken haben eine positive Bilanz des Geschäftsjahrs 2014 gezogen. Gregor Scheller, Bezirkspräsident des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB), präsentierte im Rahmen einer Pressekonferenz in Bayreuth die aktuellen Zahlen.


GVB-Bezirkspräsident Gregor Scheller (li.) und sein Stellvertreter Karlheinz Kipke.GVB-Bezirkspräsident Gregor Scheller (li.) und sein Stellvertreter Karlheinz Kipke.


Ausleihungen, Kundengelder und Bilanzsumme gestiegen

Die Ausleihungen der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Oberfranken stiegen im Jahr 2014 um 4,3 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro. Davon wurden 2,9 Milliarden Euro an Privatkunden vergeben, womit sich das Kreditvolumen in diesem Bereich um 3,9 Prozent erhöht hat. Bei den Firmenkundenkredite gab es ebenfalls Zuwachs, nämlich um 3,8 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro.

Eine ebenso solide Geschäftsentwicklung verzeichneten die oberfränkischen Kreditgenossenschaften bei den Kundengeldern: Diese nahmen trotz der anhaltenden Niedrigzinsphase um 2,3 Prozent auf 9,0 Milliarden Euro zu.

Insgesamt erhöhte sich die Bilanzsumme bis zum Jahresende 2014 um 2,7 Prozent auf 11,3 Milliarden Euro.

Kapitalpuffer erhöht

Das bereinigte Ergebnis vor Ertragssteuern liegt bei den Volksbanken und Raiffeisenbanken in Oberfranken bei 0,98 Prozent der durchschnittlichen Bilanzsumme (Vorjahr: 0,88 Prozent).

Nicht zuletzt hat sich auch die Eigenkapitalbasis gut entwickelt: Zum Jahresende 2014 belief sich die Kernkapitalquote der Genossenschaftsbanken in der Region auf 14,00 Prozent.