Bilanz 2014 der Volksbanken und Raiffeisenbanken Oberpfalz

Kreditgenossenschaften wachsen auf solider Eigenkapitalbasis

20.03.2015

Die Volksbanken und Raiffeisenbanken in der Oberpfalz haben das Geschäftsjahr 2014 mit einem zufriedenstellenden Ergebnis abgeschlossen. Details gab Maximilian Zepf, Bezirkspräsident des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB), bei der Bilanzpressekonferenz in Regensburg bekannt.


Wachstum im Kundengeschäft

Die Ausleihungen der Volksbanken und Raiffeisenbanken in der Oberpfalz stiegen um 3,3 Prozent auf 8,2 Milliarden Euro. Dabei legte die Kreditvergabe an Firmenkunden um 4,9 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro zu. Auch die Privatkunden fragten mehr Kredite nach: Hier erhöhten sich die Ausleihungen um 3,2 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro.

Die Kundengelder entwickelten sich trotz der anhaltenden Niedrigzinsphase ebenfalls positiv: Insgesamt vertrauten die Kunden den Oberpfälzer Volksbanken und Raiffeisenbanken zum Jahresende 14,1 Milliarden Euro an und damit um 4,2 Prozent mehr als im Vorjahr.

Unter dem Strich erhöhte sich die Bilanzsumme der Kreditgenossenschaften um 3,8 Prozent auf 17,3 Milliarden Euro zum 31. Dezember 2014.

Eigenkapitalquote verbessert

Die rückläufige Zinsspanne, sinkende Kosten sowie lediglich geringe Belastungen aus der Risikovorsorge führten zu einem bereinigten Ergebnis vor Ertragssteuern in Höhe von 0,97 Prozent der durchschnittlichen Bilanzsumme (Vorjahr: 0,91 Prozent).

Ihre Eigenkapitalbasis konnten die Volksbanken und Raiffeisenbanken in der Oberpfalz weiter stärken. Sie verfügten zum Jahresende 2014 über eine Kernkapitalquote von 12,72 Prozent. Somit stehen die Kreditgenossenschaften auf einem soliden Fundament und sind für künftige Herausforderungen gewappnet.