Bilanz 2014 der Volksbanken und Raiffeisenbanken Unterfranken

Kreditgenossenschaften legen im Kundengeschäft zu

25.03.2015

Das Geschäft der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Unterfranken hat sich 2014 solide entwickelt. Das erklärte Rainer Wiederer, Bezirkspräsident des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB), bei der Bilanzpressekonferenz in Würzburg.


Rainer Wiederer und Claus Jäger, Bezirkspräsidenten der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Unterfranken
GVB-Bezirkspräsident Rainer Wiederer (li.) und sein Stellvertreter Claus Jäger.


Fast 7 Prozent mehr Firmenkundenkredite

Im Jahr 2014 sind die Ausleihungen der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Unterfranken um 4,0 Prozent auf 7,1 Mrd. Euro gestiegen. 3,7 Milliarden Euro wurden an Privatkunden vergeben. Das entspricht einer Steigerung des Kreditvolumens um 1,7 Prozent. Die Firmenkundenkredite verzeichneten sogar einen Zuwachs um 6,9 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro.

Mit Blick auf die Einlagen weisen die unterfränkischen Genossenschaftsbanken ebenfalls eine positive Geschäftsentwicklung auf: Die Kundengelder stiegen trotz anhaltender Niedrigzinsphase um 3,0 Prozent auf 10,7 Milliarden Euro.

Die Bilanzsumme erhöhte sich zum Jahresende 2014 um 2,3 Prozent auf 13,6 Milliarden Euro.

Kapitalpuffer erhöht

Das bereinigte Ergebnis vor Ertragssteuern beträgt für das Gesamtjahr 2014 bei den Kreditgenossenschaften in Unterfranken 0,95 Prozent der durchschnittlichen Bilanzsumme (Vorjahr: 0,89 Prozent).

Die Eigenkapitalbasis der Volksbanken und Raiffeisenbanken in der Region erhöhte sich weiter. Zum Jahresende 2014 verfügten sie über eine Kernkapitalquote von 14,39 Prozent.