Bilanz 2015

Zufriedenstellendes Geschäftsjahr für unterfränkische Kreditgenossenschaften

24.03.2016

Die 29 unterfränkischen Volksbanken und Raiffeisenbanken zeigten sich bei der Bilanzpressekonferenz in Würzburg zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2015. Rainer Wiederer, Bezirkspräsident des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB), gab die aktuellen Zahlen bekannt.

Bilanzpressekonferenz der unterfränkischen Kreditgenossenschaften 2016

Gaben anlässlich der Bilanzpressekonferenz die soliden Geschäftszahlen der unterfränkischen Volksbanken und Raiffeisenbanken für 2015 bekannt: GVB-Bezirkspräsident Rainer Wiederer (li.) und sein Stellvertreter Claus Jäger. 


Ausleihungen gestiegen


Die Volksbanken und Raiffeisenbanken in Unterfranken haben ihre Ausleihungen im Jahr 2015 um 4,7 Prozent auf 7,4 Milliarden Euro gesteigert. Ein beachtliches Plus erzielten sie bei den Firmenkundenkrediten: Diese stiegen um 5,0 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro. Gleichzeitig gab es einen Zuwachs bei den Privatkunden um 4,6 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro.

Auch die Kundengelder nahmen trotz fortwährender Niedrigzinsphase um 2,7 Prozent zu. Damit vertrauten die Unterfranken den Volksbanken und Raiffeisenbanken zum Jahresende insgesamt 11,0 Milliarden Euro an.

Bei der Bilanzsumme verzeichneten die Kreditgenossenschaften der Region im vergangenen Jahr ein Wachstum von 2,7 Prozent auf 14,0 Milliarden Euro.

Kernkapitalquote erhöht


Das bereinigte Ergebnis vor Ertragssteuern lag bei den Genossenschaftsbanken in Unterfranken für das abgelaufene Geschäftsjahr bei 108 Millionen Euro (2014: 127 Millionen Euro). Der Jahresüberschuss ist leicht von 36 Millionen Euro auf 37 Millionen Euro gestiegen. Trotz des schwierigen Marktumfelds haben die unterfränkischen GVB-Mitgliedsbanken damit ein ordentliches Resultat erzielt.

Ihren ohnehin guten Kapitalpuffer haben die Volksbanken und Raiffeisenbanken im Regierungsbezirk weiter erhöht. Die Kernkapitalquote belief sich zum Jahresende 2015 auf 15,20 Prozent (2014: 14,39 Prozent). Sie ist damit nochmals angestiegen und festigt so die Solidität der Kreditgenossenschaften in Unterfranken.

Positiv entwickelten sich auch die Mitgliederzahlen: 5.000 Unterfranken entschieden sich im vergangenen Jahr, Anteilseigner einer Genossenschaftsbank zu werden. Damit sind insgesamt rund 336.000 Bürger am Erfolg ihres Kreditnstituts beteiligt (+ 1,7 Prozent).