Brauereigenossenschaft Oberhaching eG

Besucheransturm bei Gründungsfeier

25.04.2016

Bier aus Oberhaching für Oberhaching: Das ist die Idee von 29 Bürgern der oberbayerischen Gemeinde, die hinter der neuen Brauereigenossenschaft Oberhaching stehen. Zum Gründungsfest kamen mehr als 500 Besucher. Viele von ihnen zeichneten spontan Mitgliedsanteile.

 

Vorstand und Aufsichtsrat der Brauereigenossenschaft Oberhaching
Von links: Die Vorstände Florian Schärpf, Wolfgang Lex und Sascha Bucklitsch sowie die Aufsichtsräte Stefan Schelle, Peter Steinberg und Franz Berno Breitruck.



Die Brauereigenossenschaft Oberhaching hat sich vorgenommen, ein unverwechselbares, hochwertiges Bier für die Menschen der Region herzustellen. Das hat Brauereivorstand Florian Schärpf beim Gründungsfest deutlich gemacht. Es sei das Ziel, eine lokale Spezialität für die Bürger zu produzieren und dazu nach Möglichkeit Ressourcen aus regionalem Anbau zu verwenden. Dabei sieht sich die Genossenschaft bewusst nicht als Konkurrent zu den großen Brauereien, so Schärpf.

Die Idee der „eigenen“ Brauerei vor Ort kommt bei den Oberhachingern gut an. Mehr als 500 Besucher kamen zum Gründungsfest der Genossenschaft. 279 zeichneten nach Verkostung des „Oberhachinger Kellerbiers“ sogar einen oder mehrere Mitgliedsanteile für je 250 Euro. Mit dem Geld wollen die Brauer zunächst an einem neuen Standort ihre Kapazität ausbauen. Derzeit besitzt die Genossenschaft nur eine 30 Liter fassende Brau-Eule für Testsude und einen provisorischen Standort im alten Heizkraftwerk des Ortes. Darüber hinaus suchen die Verantwortlichen eine geeignete Gaststätte für ein Bräustüberl. 

Den Erfolg des Projekts können die Mitglieder erheblich beeinflussen, sagte Aufsichtsrat Peter Steinberg. Die Genossenschaft brauche die aktive Mithilfe der Eigentümer – beispielsweise bei der Suche nach dem Bräustüberl. Er ermunterte sie deshalb dazu, laufend mit den Verantwortlichen zu sprechen und ihnen zu sagen, was sie besser machen könnten.


Impressionen von der Gründungsfeier