BürgerStrom Dachau

15.01.2014

Die eG zeigt, wie wichtig das Engagement der Bevölkerung bei der Energiewende ist.

 

Photovoltaikanlage der BürgerStrom Dachau eG

Photovoltaikanlage der BürgerStrom Dachau eG


Die Gründung der BürgerStrom Dachau eG war Folge eines Bürgerentscheids: Die Bevölkerung stimmte gegen die Versorgung der Stadt mit Strom aus Kohlekraftwerken. „Wir wollten nicht nur gegen etwas sein, sondern auch etwas gestalten. Da kam uns die Idee, mit einer Genossenschaft eine Plattform zur Bürgerbeteiligung zu schaffen“, so Michael Eisenmann, der Vorstandsvorsitzende der eG.

Auf einem landwirtschaftlichen Gebäude und einem Zweifamilienhaus haben die Initiatoren schließlich geeignete Flächen für zwei Photovoltaikanlagen gefunden. Um sicherzugehen, dass die Energieversorgung der Stadt nicht in die Hand großer Konzerne gerät, hat sich die BürgerStrom Dachau eG breit aufgestellt. Auch die Kreditgenossenschaft vor Ort hatte sich schnell entschieden, Mitglied zu werden.

Notwendig für die Akzeptanz der Energiewende sei die Bürgerbeteiligung, so Eisenmann: „Sobald mir eine Anlage zur Energieerzeugung selber gehört, nehme ich den Eingriff in meine unmittelbare Landschaft hin. Wenn ein Großkonzern ein Windrad neben meinen Garten stellt, ist das Verständnis dafür wesentlich geringer.“