Bundesratsbeschluss zu Dispozinsen

GVB wendet sich gegen gesetzlich diktierte Zinssätze

25.09.2015

Die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken quittieren den heutigen Bundesrats-Beschluss zur Deckelung von Dispozinsen mit großem Unverständnis.

„Wir brauchen keine gesetzlich diktierten Preisgrenzen. Der Markt funktioniert“, stellt Jürgen Gros, Vorstandsmitglied beim Genossenschaftsverband Bayern (GVB), klar. So seien die durchschnittlichen Dispozinsen bereits seit längerem rückläufig. Darüber hinaus könnten die Kunden aufgrund des intensiven Wettbewerbs im Privatkundengeschäft aus einer Vielzahl von Kontomodellen das für sie optimale Angebot auswählen.

Gros: „Das sind eindeutige Belege, die gegen staatliche Eingriffe sprechen.“ Der Beschlusslage des Bundesrats mangele es an einer marktwirtschaftlichen Ausrichtung, so der GVB-Vorstand.