BVR-Studie: Sparen bleibt beliebt

23.09.2015

Sparen bleibt in Deutschland weiterhin beliebt. Trotz der andauernden Niedrigzinsphase hat sich die Sparquote der privaten Haushalte im ersten Halbjahr 2015 auf 9,6 Prozent erhöht. 2014 hatte sie noch bei 9,5 Prozent gelegen und 2013 mit 9,1 Prozent den tiefsten Stand seit 2000 erreicht. Das geht aus einer aktuellen Studie des BVR anlässlich des Weltspartags am 30. Oktober hervor.

Eine Trendwende im Sparverhalten sei der Anstieg aber nicht, so der BVR in seinem aktuellen Konjunkturbericht. Vielmehr sei dieser auf den enormen Rückgang der Energie- und Treibstoffkosten zurückzuführen. Dieser habe den Ausgabenspielraum vieler Bundesbürger überraschend erhöht. „Die privaten Haushalte dürften ihren Konsum ausweiten, sodass die Sparquote im zweiten Halbjahr dieses Jahres wieder leicht zurückgehen dürfte. Auf Jahressicht rechnen wir mit einer Sparquote von rund 9,5 Prozent“, schätzt BVR-Vorstand Andreas Martin.