Crowdfunding-Projekt sammelt 45.000 Euro für bedürftige Grundschulkinder

24.08.2020


v. l. n. r.: Dr. Hermann Starnecker (Vorstandssprecher der VR Bank) und Ursula Gollmitzer (2. Vorsitzende der Kinderbrücke Allgäu e.V.) (Foto: VR Bank/ Markus Neubauer).

Ende Mai 2020 starteten die Kinderbrücke Allgäu e.V. und die VR Bank Augsburg-Ostallgäu ein Crowdfunding-Projekt zugunsten bedürftiger Schulkinder. Hintergrund waren die flächendeckenden Schulschließungen in der Corona-Krise. Inzwischen ist klar, dass auch künftig Laptops und Notebooks ihren festen Platz im Unterricht haben werden. Da dafür aber eine gewisse technische Ausstattung nötig ist, bringt dies bedürftige Familien schnell an ihre Grenzen. Deshalb hatten sich die Kinderbrücke und die VR Bank mit den Bildungsregionen Ostallgäu und Kaufbeuren zusammengetan und das Projekt „Zu Hause nicht abgehängt – Hilfe für bedürftige Grundschüler“ ins Leben gerufen. Zum 31. Juli endete nun das Projekt – gesammelt wurden stolze 45.545 Euro.

„Insgesamt haben wir 212 Unterstützer für diese gute Sache gewinnen können“, freut sich Ursula Gollmitzer, 2. Vorsitzende der Kinderbrücke Allgäu. Dr. Hermann Starnecker, Vorstandssprecher der VR Bank Augsburg-Ostallgäu erläutert, warum sich die Bank für die Aktion stark gemacht hat. „Ich habe im Freundeskreis gehört, wie der Heimunterricht abläuft und dass es in manchen Familien schon an Grundlegendem fehlt. Daraus wurde dann die Idee geboren, unsere Crowdfunding-Plattform vrbank-hilft.de zu nutzen, um Geld für bedürftige Kinder zu sammeln.“ Denn beide sind sich einig: „Die Pandemie trifft leider besonders diejenigen hart, die es schon vorher nicht leicht hatten“.

Neben der stolzen Summe von 21.275 Euro, die durch die vielen privaten Spender aus Kaufbeuren und dem Ostallgäu gesammelt wurde, unterstützten die Kinderbrücke und die VR Bank das Projekt neben der organisatorischen Abwicklung auch finanziell: Insgesamt 14.270 Euro kamen von der VR Bank – 10.000 Euro als Startkapital sowie 4.270 Euro als Co-Funding. Weitere 10.000 Euro Startkapital legte die Kinderbrücke Allgäu in den Crowdfunding-Topf. 

Das gespendete Geld wird zu 100 Prozent für Anschaffungen für bedürftige Grundschulkinder verwendet. Das Geld geht über die Fördervereine, die Schulaufwandsträger oder die Träger der Sozialarbeit an die jeweiligen Schulen, damit in Abstimmung mit den Lehrkräften und Schulsozialarbeiter*innen die notwendigen Dinge für den Heimschulunterricht bedürftiger Grundschulkinder besorgt werden können.