DZ Bank und WGZ Bank planen Fusion

19.11.2015

DZ Bank und WGZ Bank wollen sich zu einer genossenschaftlichen Zentralbank zusammenschließen. Eine entsprechende Absichtserklärung haben die Vorstände und Aufsichtsratsvorsitzenden der beiden Kreditinstitute unterzeichnet. Der GVB begrüßt das Vorhaben.

„Wir vereinigen zwei erfolgreiche Zentralbanken, die in den vergangenen Jahren zueinander gefunden haben und wir sind uns einig, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für diese Fusion ist – im Interesse der gesamten Organisation“, erklärte Wolfgang Kirsch, Vorstandsvorsitzender der DZ Bank, in einer Pressemitteilung. GVB-Vorstand Jürgen Gros sprach von einer „wegweisenden Entscheidung“.

Die vereinigte Zentralbank soll nach den erforderlichen Gremienbeschlüssen am 1. August 2016 unter dem Namen „DZ Bank. Die Initiativbank“ an den Start gehen. Nach dem Verständnis beider Häuser soll die Förderung der Genossenschaftsbanken in ganz Deutschland das Zentrum der Geschäftsaktivitäten bilden. Durch den Zusammenschluss sollen sich Kosten- und Ertragssynergien in Höhe von 100 Millionen Euro pro Jahr ergeben.

Vorstandsvorsitzender des neuen Instituts wird Wolfgang Kirsch. Hans-Bernd Wolberg, bisher Vorstandsvorsitzender der WGZ Bank, wird sein Vize. Den Aufsichtsratsratsvorsitz der neuen genossenschaftlichen Zentralbank übernimmt Helmut Gottschalk, bisher in gleicher Position bei der DZ Bank. Einer der beiden Stellvertreter Gottschalks wird Werner Böhnke, Aufsichtsratsvorsitzender der WGZ Bank.