Ehrung für Waldbesitzervereinigung Schongau eG

24.10.2019

Oberbayerische Genossenschaft erhält „Staatspreis für vorbildliche Waldbewirtschaftung“

Bei der Preisverleihung in der Münchner Residenz (v. li): Bayerische Waldkönigin Kerstin Seitz, Staatsministerin Michaela Kaniber, Martin Klein, 1. Vorsitzender der WBV, Florian Riedl, Geschäftsführer der WBV, Förster Jürgen von der Goltz, Daniela Käser, Büro WBV, Hermann Strobel, 2. Vorsitzender der WBV, Förster Andreas Schmid sowie die bayerische Waldprinzessin Elisabeth Hegelberger. (Foto: Warmuth/StMELF)

Das Bayerische Forstministerium hat der Waldbesitzervereinigung Schongau eG (WBV) den „Staatspreis für vorbildliche Waldbewirtschaftung“ verliehen. Bei einem Festakt in der Münchner Residenz überreichte Forstministerin Michaela Kaniber der oberbayerischen Genossenschaft eine Medaille sowie ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Die WBV setze sich vorbildlich für einen nachhaltigen Waldumbau und eine breite Vielfalt bei der Baumartenwahl ein, heißt es in der Begründung für die Auszeichnung.

Die Waldbesitzervereinigung Schongau ist ein Zusammenschluss von überwiegend privaten Waldbesitzern. 1970 zunächst als Verein gegründet, wurde sie 2007 zur Genossenschaft umgewandelt. Durch die Unternehmensform eG ermöglicht sie gleiches Mitspracherecht für alle. Seitdem hat sich die Zahl der Mitglieder nahezu verdoppelt und zählt heute rund 1.200 Anteilseigner. Sie profitieren von der umfassenden Waldbewirtschaftung durch die WBV im Rahmen von Waldpflegeverträgen.

Die Preisverleihung stand heuer unter dem Motto „nachhaltig.vielfältig“. Neben der WBV erhielten 14 private und kommunale Waldbesitzer die Auszeichnung. Eine Fachjury ermittelte aus über 60 Kandidaten die Gewinner. Der Staatspreis für vorbildliche Waldbewirtschaftung wird seit 1997 alle zwei Jahre vergeben.