Entschließung des Bundestags zur Einlagensicherung

Bayerische Volksbanken und Raiffeisenbanken begrüßen Einsatz für Sparerschutz

05.11.2015

Die Regierungsfraktionen im Deutschen Bundestag haben sich in einem Entschließungsantrag dafür ausgesprochen, die bewährten deutschen Einlagensicherungssysteme zu erhalten. Damit erteilte das Parlament der von der EU-Kommission angestrebten Vergemeinschaftung der Einlagensicherung in Europa eine Absage. Die Pläne aus Brüssel seien „nicht akzeptabel“, heißt es in dem Antrag.

Die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken begrüßen die Entschließung, die den Interessen der deutschen Sparer gerecht wird. Jürgen Gros, Vorstandsmitglied beim Genossenschaftsverband Bayern (GVB): „Es gilt, die seit Jahrzehnten bewährten Sicherungssysteme in Deutschland zu erhalten. Warum sollten wir etwas abschaffen, das gut funktioniert? Eine europäische Einlagensicherung wäre der Einstieg in eine Transferunion. Wer solide wirtschaftet, müsste dann für die haften, die sich zu hohe Risiken aufgeladen haben. Das setzt falsche Anreize und geht auf Kosten der Sparer in Deutschland.“