EU-Kommission zur Einlagensicherung

Den bewährten Schutz der Ersparnisse erhalten

21.10.2015

München, 21. Oktober 2015 – Die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken sprechen sich dafür aus, die bewährten deutschen Systeme der Einlagensicherung zu erhalten. Ein gemeinsames europäisches Sicherungssystem, wie von der EU-Kommission heute wieder gefordert, lehnen die Kreditgenossenschaften ab. Dazu Jürgen Gros, Mitglied des Vorstands beim Genossenschaftsverband Bayern (GVB):

„Brüssel setzt das Vertrauen der Sparer aufs Spiel. Mit einer europäischen Einlagensicherung würden Brandschutzmauern eingerissen, die nationale Bankenmärkte vor dem Übergreifen von Turbulenzen schützen sollen. Das geht auf Kosten der Finanzstabilität in Europa und vor allem auf Kosten der Bankkunden in Deutschland. Es ist niemandem zu vermitteln, warum wir den bewährten nationalen Schutz unserer Ersparnisse gegen eine instabile europäische Sicherungseinrichtung eintauschen sollten. Das notwendige Vertrauen in die Sicherheit der Einlagen geht dadurch verloren.“