Friedrich Wilhelm Raiffeisen Dorf leben eG

Wie eine Genossenschaft eine Dorfwirtschaft wiederbelebte

25.08.2014

Die unterfränkische Gemeinde Unsleben ist eine von immer mehr Ortschaften in Bayern mit einer genossenschaftlich betriebenen Dorfwirtschaft. Die Friedrich Wilhelm Raiffeisen Dorf leben eG hat dort bürgerschaftliches Engagement gebündelt und die stillgelegte Gaststätte wiedereröffnet.


Die Krone Schenke der Friedrich Wilhelm Raiffeisen Dorf leben eG: In Bayern gibt es immer mehr genossenschaftlich geführte Dorfwirtschaften, in denen sich die Gäste ihr Bier schmecken lassen können.
Die Krone Schenke der Friedrich Wilhelm Raiffeisen Dorf leben eG: In Bayern gibt es immer mehr genossenschaftlich geführte Dorfwirtschaften, in denen sich die Gäste ihr Bier schmecken lassen können.



Die Genossenschaft entstand 2012 mit dem Ziel, das traditionsreiche Wirtshaus im Ort wieder zu einem Treffpunkt für die Bürger zu machen. Im Herbst 2013 konnte dank des ehrenamtlichen Einsatzes vieler fleißiger Helfer die Gaststätte ihre Pforten öffnen. Die Genossenschaft hat bereits mehr als 100 Mitglieder, die schon über 1.300 Genossenschaftsanteile gezeichnet haben. Ein Anteil kostet dabei 100 Euro.

Die Gaststätte "Krone Schenke" ist mittlerweile so erfolgreich, dass für die Bürger der unterfränkischen Ortschaft sogar schon Plätze freigehalten werden müssen. Mit der Genossenschaft haben die Bürger in Unsleben in Eigenregie eine weitere dörfliche Institution erhalten. Denn bereits Ende der Neunziger Jahre hatten sie ihren Dorfladen ebenfalls gemeinschaftlich vor dem Aus bewahrt. Mit dem genossenschaftlichen Gasthaus führen die Menschen nun ihr bürgerschaftliches Engagement fort.



Über die Dortwirtschaft in Unsleben berichtete auch Bayern 2 in der Sendung "Bayernchronik". Den Beitrag gibt es zum Nachhören.