Genossenschaftsbanken spenden 2.000 Euro an Förderverein von Regens Wagner Michelfeld

21.12.2018

Geld zweckgebunden für Reittherapie bestimmt

Mit einer Spende von 2.000 Euro unterstützen die Raiffeisenbank Auerbach-Freihung eG und die Raiffeisen/Schulze-Delitzsch-Stiftung der bayerischen Genossenschaften den Verein der Freunde und Förderer von Regens Wagner Michelfeld. Den Scheck nahmen am Donnerstagnachmittag der Vorsitzende des Fördervereins, Amberg-Sulzbachs Landrat Richard Reisinger, und Schatzmeisterin Elke Kormann entgegen. Der Förderverein setzt das Geld zweckgebunden ein und will damit die Finanzierung eines weiteren Therapiepferdes für Regens Wagner Michelfeld unterstützen.

Vorsitzender Richard Reisinger sagte, der Förderverein wolle für ein Plus an Lebensqualität sorgen. Denn durch die Sozialleistungen der Bezirke sei der Grundbedarf der betreuten Menschen zwar abgedeckt, eine Teilhabe am öffentlichen Leben bedeute aber viel mehr. So engagiert sich der Förderverein auch für das das ganzheitliche Angebot des heilpädagogischen Reitens und hat bereits 2010 den Haflinger-Mix Jimmy und 2016 das Pony Pauli für gekauft. Die 2000-Euro-Spende soll nun in die Finanzierung eines weiteren Tieres fließen. Reisinger und Kormann dankten herzlich für die Zuwendung.

Frank-Eckhard Kirchhof, der Vorstandsvorsitzende der Raiffeisenbank Auerbach-Freihung eG, und Vorstand Michael Sommer hoben die Bedeutung des regionalen Zusammenhalts hervor. Und sie lobten die Arbeit, die bei Regens Wagner geleistet wird. "Es ist sehr schön, dass es noch Menschen gibt, die sich für die Schwachen einsetzen", sagte Kirchhof. Leben sei mehr, als nur die Grundbedürfnisse zu befriedigen. "Das wollen wir unterstützen", sagte Franz Penker, Regionaldirektor Niederbayern/Oberpfalz des Genossenschaftsverbands Bayern. Mit der Raiffeisen/Schulze-Delitzsch-Stiftung verdoppelte er die 1000 Euro der Raiffeisenbank Auerbach-Freihung eG. Den großen Scheck der Raiffeisenbank hatte die Michelfelder Geschäftsstellenleiterin Gerda Deinzer mitgebracht.

Das Interesse an Reittherapie steigt stetig, berichtete Gesamtleiter Peter Miltenberger. Derzeit kommen 84 Menschen mit Behinderung in den Genuss einer Reittherapie. Die drei Großpferde und ein Pony sind damit "mehr als ausgelastet". Der Einsatz von Therapiepferden ist ein wichtiger Bestandteil in der Förderung von behinderten Menschen. Sie werden dabei von ausgebildeten Reittherapeuten begleitet. Wirkung und Ziele sind vielfältig - sie reichen von der Stärkung sozialer Kompetenz über die Stärkung von Selbstvertrauen bis hin zur Besserung von körperlichen Beeinträchtigungen. Reiten und der Umgang mit Pferden hilft bei der Lösung von Spastiken, verbessert Grob- und Feinmotorik und hilft bei Gleichgewichtsstörungen.