Genossenschaftsbericht 2016

Mehr Genossenschaften in Deutschland

15.11.2016

Die Anzahl der Genossenschaften in Deutschland ist 2015 gewachsen. Die Zahl ihrer Mitglieder stieg auf einen Rekordwert. Das geht aus dem Genossenschaftsbericht 2016 der DZ Bank hervor.


Ende 2015 wurden bundesweit 7.950 Genossenschaften gezählt und damit 1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (7.881). Damit werden inzwischen wieder mehr neue Genossenschaften gegründet – im vergangenen Jahr waren es 216 – als durch Fusionen und Auflösungen verloren gehen.

Auch die Zahl der Genossenschaftsmitglieder ist gewachsen: Sie stieg 2015 um 261.000 und damit um 1 Prozent auf 22,4 Millionen Mitglieder. Das Wachstum entstand zum einen aus den Neugründungen und zum anderen durch die Kreditgenossenschaften: Die Zahl der Anteilseigner an Volksbanken, Raiffeisenbanken und anderen Kreditgenossenschaften stieg 2015 um rund 258.000 Mitglieder auf 18,3 Millionen.

Der Genossenschaftsverband Bayern zählte zum gleichen Zeitpunkt im Freistaat 1.291 Genossenschaften mit rund 2,9 Millionen Mitgliedern. Darunter waren die 22 Neugründungen im Jahr 2015. Den bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken gehören 2,67 Millionen Mitgliedern an.


Weitere Informationen

DZ Bank: Genossenschaftssektor in Deutschland zeigt stabiles Wachstum