Genossenschaftsidee soll Weltkulturerbe werden

12.12.2014

Die Genossenschaftsidee soll Weltkulturerbe werden. Deutschland will sich bei der UNESCO um einen Eintrag in die internationale „Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit“ bewerben. Das hat die Kultusministerkonferenz beschlossen.

Die Nominierung soll im März 2015 eingereicht werden. Die Unesco entscheidet dann Ende 2016 darüber. Die Genossenschaftsidee als Form gesellschaftlicher Selbstorganisation ist bisher auf den UNESCO-Listen nicht vertreten. Sie wurde gemeinsam von Gruppen aus Rheinland-Pfalz und Sachsen vorgeschlagen und mit Empfehlungen beider Länder weitergeleitet.

Neben der Nominierung für das Unesco-Weltkulturerbe wurde die Genossenschaftsidee auch als eine von 27 Kulturformen in das deutsche Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Aus Bayern gehören zu dieser Liste noch die Passionsspiele in Oberammergau und die Lindenkirchweih in Limmersdorf.


Weitere Informationen auf der Webseite der Deutschen Unesco-Kommission