Genossenschaftsorganisation unterstützt Ludwig-Erhard-Haus-Stiftung

07.11.2013

Gemeinschaftliche Spende für den Ausbau der Gedenkstätte in Fürth

"Was einer nicht schafft, das schaffen viele" - unter diesem Motto von Friedrich Wilhelm Raiffeisen stand die Spendenübergabe an die Ludwig-Erhard-Haus-Stiftung am 5. November. 50.000 Euro überreichten Thomas Gimperlein, Vorstandssprecher der Raiffeisen-Volksbank Fürth, und Manfred Geyer, GVB-Bezirkspräsident Mittelfranken, als gemeinsame Spende der Volksbanken und Raiffeisenbanken Mittelfranken, der BayWa AG sowie der Raiffeisen/Schulze-Delitzsch-Stiftung an Evi Kurz, Vorsitzende der Ludwig-Erhard Initiative.


Von links: Manfred Geyer, GVB-Bezirkspräsident Mittelfranken
Markus Engelmayer, stv. Vorstandssprecher der Raiffeisen-Volksbank Fürth
Evi Kurz, Ludwig-Erhard Initiative
Dr. Hans Leitermeier, Aufsichtsratsvorsitzender der Raiffeisen-Volksbank Fürth
Thomas Gimperlein, Vorstandssprecher der Raiffeisen-Volksbank Fürth
Regina Wenninger, RSD-Stiftung.

In unmittelbarer Nähe zu den Geschäftsräumen der Fürther Bank entsteht der Neu- und Ausbau des Ludwig-Erhard-Hauses, das an den berühmten Sohn der Stadt erinnern soll. Im Rahmen der Spendenübergabe wies Gimperlein auf die Parallelen zwischen dem Genossenschaftswesen und dem Gedankengut von Ludwig Erhard hin. "Die Kernbegriffe der Sozialen Marktwirtschaft wie Freiheit und Verantwortung finden sich auch im genossenschaftlichen Wertefundament wieder", so Gimperlein. Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung seien gerade in Zeiten der Finanzkrise die zentralen Antworten auf die wirtschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit.

Die Vereinvorsitzende Evi Kurz erläuterte in ihren Dankesworten die geplante Verwendung der Mittel: Die Spende wird verwendet, um die Ausstellung zu Leben und Werk Erhards erlebbar und insbesondere auch für Jugendliche erfahrbar zu machen.