Gerda Hasselfeldt im Interview

„Klassische Kreditfinanzierung nicht beeinträchtigen“

31.08.2015

Die Kapitalmarktunion darf nicht zu einer Beeinträchtigung der klassischen Kreditfinanzierung führen. Das fordert Gerda Hasselfeldt, Chefin der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, im Interview.

Gerda Hasselfeldt. Foto: Henning SchachtGerda Hasselfeldt in Berlin. Foto: Henning Schacht


Die Politikerin hob die in Deutschland „hervorragend funktionierende kreditbasierte Unternehmensfinanzierung“ hervor. Die Kapitalmarktunion sei hier eine Chance, die Finanzierungsmöglichkeiten der Unternehmen durch weitere Produkte zu ergänzen. Darunter dürfe jedoch nicht die klassische Finanzierung durch Banken leiden, so Hasselfeldt. Vielmehr müsse man nachdenken, wie man diese für kleine und mittlere Unternehmen verbessern könne. Der Bundestag hat dies nach Worten der Landesgruppenleiterin bereits in einer Stellungnahme im Konsultationsverfahren zum Grünbuch Kapitalmarktunion gegenüber der EU-Kommission deutlich gemacht.

Zum Thema Kapitalmarktunion sowie zum Grünbuch hat auch der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) Position bezogen. Diese deckt sich mit der Forderung Hasselfeldts, dass das Vorhaben nicht die Mittelstandsfinanzierung durch Banken beeinträchtigen oder gar ersetzen darf.




Das vollständige Interview mit Gerda Hasselfeldt lesen Sie in der September-Ausgabe von Profil - das bayerische Genossenschaftsblatt. Darin äußert sich die Politikerin unter anderem auch zu den Themen Bürokratieabbau, Mittelstandspolitik und Energiewende.