Geschäftsbilanz 2015

Solides Geschäftsjahr für die schwäbischen Volksbanken und Raiffeisenbanken

31.03.2016

Bei einem Pressegespräch mit der Augsburger Allgemeinen Zeitung stellte GVB-Bezirkspräsident Hermann Starnecker die Entwicklung der 49 schwäbischen Volksbanken und Raiffeisenbanken im Geschäftsjahr 2015 vor.

Pressegespräch Schwaben Bilanz 2015

Gaben in einem Pressegespräch mit Stefan Stahl, Ressortleiter Wirtschaft der Augsburger Allgemeinen Zeitung (Mitte), die Bilanzzahlen der schwäbischen Volksbanken und Raiffeisenbanken für das Geschäftsjahr 2015 bekannt: GVB-Bezirkspräsident Hermann Starnecker (re.) und sein Stellvertreter Wolfgang Seel.

Ausleihungen und Einlagen weiter erhöht

Trotz Niedrigzinsphase und hohen Regulierungsanforderungen erzielten die Genossenschaftsbanken in Schwaben gute Wachstumsraten. So hat sich ihre Bilanzsumme um 3,4 Prozent oder 0,8 Milliarden Euro auf 23,5 Milliarden Euro erhöht.

Dazu trug auch die positive Entwicklung der Ausleihungen bei. Mit einem Plus von 4,7 Prozent auf 14,5 Milliarden Euro weiteten die Kreditgenossenschaften im Regierungsbezirk ihr Kreditvolumen deutlich stärker aus als die deutschen Banken insgesamt. Einen erfreulichen Anstieg gab es auch bei den Kundengeldern: Firmenkunden und Privatpersonen haben 18,2 Milliarden Euro (+3,9 Prozent) auf Konten der schwäbischen Volksbanken und Raiffeisenbanken angelegt.

Kernkapitalquote erneut gestiegen


In einem regulatorisch schwierigen Marktumfeld erzielten die Genossenschaftsbanken in Schwaben ein ordentliches Resultat bei der Ertragslage: Das bereingte Ergebnis vor Ertragssteuern für das abgelaufende Geschäftsjahr betrug 208 Millionen Euro (2014: 242 Millionen Euro). Dagegen ist der Jahresüberschuss von 71 Millionen Euro in 2014 auf 88 Millionen Euro gestiegen. Einen wesentlichen Teil des Ergebnisses werden die Banken wieder dafür verwenden, um ihre Eigenkapitalbasis zu stärken. Zum Ende 2015 verfügten sie über eine komfortable Kernkapitalquote von 13,84 Prozent (2014: 12,94 Prozent). Sie ist damit weiter gestiegen.

Ebenfalls zur Stabilität der schwäbischen Volksbanken und Raiffeisenbanken trug die erfreuliche Mitgliederentwicklung bei: 499.000 Bürger und damit 0,8 Prozent mehr als noch im Vorjahr sind als Anteilseigner am Erfolg ihrer Bank beteiligt. Die Beliebtheit der Gensosenschaftsbanken ist damit ungebrochen.