GVB: Auswirkungen der Bankenregulierung auf Wirtschaft ernst nehmen

22.03.2016

München, 22. März 2016 – Der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) begrüßt, dass die Bundesregierung die Belange der Regionalbanken bei Regulierungsmaßnahmen stärker berücksichtigen will. So hat sich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble heute laut Nachrichtenagentur dpa dafür ausgesprochen, kleine Kreditinstitute nicht mit den gleichen Lasten zu „überziehen“ wie Großbanken.

Für unangemessen hält der GVB jedoch Schäubles Vergleich von Kreditinstituten, die eine Regulierungspause fordern, mit Fröschen, die sich gegen die Trockenlegung ihres Sumpfes wehren. Dazu GVB-Vorstand Jürgen Gros: „Der Vergleich ist völlig unpassend. Die Regulierungsanforderungen drohen, negativ auf die Wirtschaft durchzuschlagen und perspektivisch Wachstum zu bremsen. Im Interesse der Wirtschaft sollte die Politik sich deshalb ernsthaft mit den Folgen ihrer regulatorischen Entscheidungen auseinandersetzen. In diesem Sinne brauchen wir eine präventive Qualitätskontrolle in der Finanzmarktregulierung. Und das werden wir auch weiterhin fordern.“