GVB-Vorstand zu Aussagen von EU-Parlamentspräsident Martin Schulz

Gros: Ersparnisse in Deutschland sind umfassend geschützt

20.11.2015

München, 20. November 2015 – Die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken haben mit Unverständnis die heutigen Aussagen von EU-Parlamentspräsident Martin Schulz zum Schutz der Sparer und seiner Forderung nach einer europäischen Einlagensicherung registriert. Dazu stellt Jürgen Gros, Vorstand des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB), klar:

„EU-Parlamentspräsident Martin Schulz liegt falsch. Ersparnisse in Deutschland sind durch die bewährten nationalen Einlagensicherungseinrichtungen umfassend geschützt. Eine Reihe europäischer Staaten hat es hingegen immer noch nicht geschafft, vergleichbare Einrichtungen aufzubauen. Mehr Finanzstabilität in der EU wird aber nicht erreicht, indem zukünftig solide Banken und ihre Sicherungstöpfe dafür herhalten müssen, Defizite im Rest Europas auszugleichen.“