Hoheitliche Beratung in der Raiffeisenbank Donaumooser Land

21.08.2018

Wer sich in der Raiffeisenbank Donaumooser Land in Karlskron beraten lässt, könnte demnächst einer Dame mit blauem Blut gegenüberstehen. Ramona Glöckl heißt die junge Frau, die hier als Kundenberaterin tätig ist und seit Kurzem das Amt der 41. bayerischen Kartoffelkönigin bekleidet. Eine Audienz zum Beginn ihrer Amtszeit.

Ramona Glöckl aus Karlshuld ist die 41. bayerische Kartoffelkönigin. Die gelernte Bankkauffrau arbeitet als Kundenberaterin in der Raiffeisenbank Donaumooser Land in Karlskron.


Frau Glöckl, wie haben Ihre Kolleginnen und Kollegen auf die Wahl zur bayerischen Kartoffelkönigin reagiert?

Ramona Glöckl: Mit voller Unterstützung! An meinem Krönungsabend waren auch einige Kollegen und beide Vorstände als mein ‚Raiffeisen-Fanclub‘ mit Plakaten und Blumen anwesend. Das hat mich sehr gefreut und stolz gemacht. Den bisherigen - aber auch zukünftigen - Rückhalt meiner Kolleginnen und Kollegen schätze ich sehr!

Ihre Familie ist seit vier Generationen in der Landwirtschaft tätig. War das eine der Voraussetzungen, um Kartoffelkönigin zu werden?

Glöckl: Für das Amt als Kartoffelkönigin sollte man sich schon für die Landwirtschaft interessieren – und im Speziellen natürlich für die Kartoffel. Aufgrund des Sitzes der Erzeugergemeinschaft für Qualitätskartoffeln Neuburg-Schrobenhausen, die auch die Wahl organisiert, sollte der Wohnort auch im selben Landkreis liegen. Zudem setzt das Amt Volljährigkeit voraus, um für die Termine mobil zu sein. Letztendlich steht der Kontakt zu den Menschen im Vordergrund, der mir persönlich viel Freude bereitet.

Sie haben jetzt als bayerische Kartoffelkönigin viele Aufgaben zu erfüllen. Lässt sich dieses intensive Ehrenamt mit der Arbeit als Kundenberaterin bei der Raiffeisenbank Donaumooser Land überhaupt vereinbaren?

Glöckl: Was die Vereinbarkeit von Beruf und Ehrenamt betrifft, bin ich gut vorbereitet. Zum einen habe ich genügend Urlaubstage bzw. Überstunden angespart, zum anderen sind die Termine weit im Voraus angekündigt. Da die Veranstaltungen außerdem meist am Wochenende stattfinden, lässt sich das gut koordinieren.

Sicher haben Sie geahnt, dass viele Termine auf Sie zukommen. Warum wollten Sie das Amt trotzdem übernehmen?

Glöckl: Natürlich verändert das Amt den normalen Jahreslauf. Schließlich ist es meine Aufgabe, die Kartoffel in ganz Bayern und Umgebung zu repräsentieren und zu bewerben. Das heißt auch, viel Überzeugungsarbeit zu leisten und – ähnlich wie beim Comeback der Butter – die Vorzüge der Kartoffel zu betonen. Die Knolle gehört unbedingt auch für die junge Generation regional und frisch auf den Speiseplan. Ich freue mich schon auf diese intensive und bestimmt auch lehrreiche Zeit mit vielen guten Gesprächen sowie einem anregenden Erfahrungsaustausch. Zuletzt fiel mir die Entscheidung sehr leicht, dieses Amt zu übernehmen. Denn egal ob meine Familie oder mein Arbeitgeber: Beide stehen voll hinter mir.