IGA-Fachtagung 2016

Kontroverse Diskussion zu geplanter EU-Einlagensicherung

14.11.2016

"Die neue Einlagensicherung - Fluch oder Segen?": Zu diesem Thema lud das Internationale Institut für Genossenschaftsforschung im Alpenraum (IGA) ein. Bei der Tagung in Meran machten Vertreter des GVB die kritische Haltung des Verbands zu den Vorschlägen von EU-Kommission und Europäischem Parlament deutlich.

IGA-Fachtagung 2016 in Meran. v.l.n.r.: Claus Königs (Genossenschaftsverband Bayern), Robert Nicolussi und Paul Gasser (Raiffeisenverband Südtirol), Andreas Schneider (EU-Kommission), Andreas Gmünder (Uni Luzern), Theresia Theurl (Uni Münster). Foto: Raiffeisenverband Südtirol
Bei der IGA-Fachtagung 2016 (v. li.): Claus Königs, Abteilungsleiter Interessenvertretung des Genossenschaftsverbands Bayern, Revisionsdirektor Robert Nicolussi und Generaldirektor Paul Gasser vom Raiffeisenverband Südtirol, Andreas Schneider von der Generaldirektion Finanzmarktstabilität, Finanzdienstleistungen und Kapitalmarktunion bei der EU-Kommission, Andreas Gmünder, wissenschaftlicher Assistent der Professur für Wirtschaftsrecht an der Uni Luzern sowie Wissenschaftlerin Theresia Theurl von der Uni Münster. Foto: Raiffeisenverband Südtirol



In der Diskussion machte der GVB die ablehnende Position seiner Mitglieder deutlich und warb für den Erhalt der präventiv wirkenden Institutssicherungssysteme in Deutschland. Mit Blick auf die unterschiedliche Risikosituation in den Mitgliedsstaaten müsse zunächst der Abbau von Altlasten in den nationalen Banksystemen angegangen werden.

Die IGA-Fachtagung fand dieses Jahr zum 20. Mal statt. Es nahmen Vertreter des Genossenschaftssektors aus Deutschland, Österreich und Italien sowie Wissenschaftler und Repräsentanten der EU-Kommission teil.