Maximilian Knack, next-Botschafter 2020

„Mich treibt etwas an, was manche Menschen wohl nie verstehen werden.“

04.12.2019

Seit Anfang Oktober ist Maximilian Knack, Auszubildender zum Bankkaufmann in der Raiffeisenbank Neumarkt i.d.OPf., einer von fünf neuen Botschaftern von next, der Ausbildungs-Initiative und gemeinsamen Plattform für die rund 9.000 Azubis der Volksbanken Raiffeisenbanken. Im Kurzinterview erzählt er, wie sein Umfeld auf das neue Ehrenamt reagiert hat und warum er sich neben der Ausbildung zusätzlich als Botschafter für das Jahr 2020 engagiert.

Herr Knack, Sie sind seit dem 8. Oktober 2019 einer der neuen next-Botschafter. Was haben Sie seitdem in Ihrer neuen Funktion erlebt?

Maximilian Knack: Natürlich durfte ich erst einmal viele Glückwünsche entgegen nehmen. Außerdem lernte ich eine Reihe großartiger Persönlichkeiten kennen und konnte interessante Gespräche führen. Am stärksten blieben jedoch die enormen Zugverspätungen in meinem Gedächtnis hängen. Wie heißt es so schön: Der Weg ist das Ziel! Spaß beiseite, es war wirklich Einiges geboten. Die Aufgaben als next-Botschafter werden aber jetzt erst richtig Fahrt aufnehmen.


Maximilian Knack, Auszubildender zum Bankkaufmann in der Raiffeisenbank Neumarkt i.d.OPf, ist einer von fünf neuen next-Botschaftern 2020 und setzte sich gegen hunderte Bewerber durch. 

Wie haben Ihre Chefs und Kollegen in der Raiffeisenbank Neumarkt i.d.OPf. reagiert, als Sie sich in diesem Wettbewerb durchgesetzt haben und einer der fünf neuen Botschaftern wurden?

Knack: Von überrascht über verwundert bis zu stolz habe ich unterschiedlichste Reaktionen erlebt. Dass ich mich unter hunderten Bewerbern durchsetzen würde, damit habe ich selbst nicht gerechnet. Interessanterweise haben gerade die anderen Auszubildenden in meinem Jahrgang und enge Freunde von Anfang an fest daran geglaubt, dass ich es schaffen würde. Alles in allem war das Feedback überaus positiv und sogar Glückwünsche von unseren Vorständen blieben nicht aus. Das hat mich alles sehr gefreut.

Die Ausbildung zum Bankkaufmann ist bestimmt schon fordernd genug. Was motiviert Sie, sich zusätzlich als Botschafter zu engagieren?

Knack: Eine sehr gute Frage. Die Ausbildung selbst ist natürlich nicht ganz ohne Anstrengungen und für mich persönlich kein Zuckerschlecken. Trotzdem: Mich treibt etwas an, was manche Menschen wohl nie verstehen werden. Schon in meiner Schulzeit war ich als Schülervertreter auf unterschiedlichsten Ebenen, zuletzt als Landesschülersprecher der Realschulen in Bayern, engagiert. Dies waren alles Tätigkeiten, von denen die Öffentlichkeit nicht viel mitbekommt und bei denen man dennoch im Hintergrund viel bewirken kann. Kurz gesagt: Mir fehlt einfach etwas, wenn ich nur meiner hauptberuflichen Arbeit nachgehe. Ich möchte Dinge verändern und so meinen Beitrag zu etwas Gutem leisten.

Vielen Dank für das Gespräch.