Neue Energiegenossenschaften in Oberfranken und Niederbayern

Mitgliederzuwachs beim Genossenschaftsverband Bayern

07.10.2015

Die Energiegenossenschaft Coburger Land eG und die Erzeugergemeinschaft für Energie in Bayern eG aus dem Landkreis Landshut sind neue Mitglieder beim Genossenschaftsverband Bayern.


Energiegenossenschaft Coburger Land eG


Die neu gegründete Energiegenossenschaft Coburger Land eG will den Bürgern der Region eine Beteiligung an der Energiewende ermöglichen. Dazu ist vorgesehen, Anlagen zur Erzeugung, Speicherung und Verteilung vorzugsweiser regenerativer Energien zu errichten und zu betreiben, aber auch zu kaufen oder verkaufen. Die Genossenschaft wird die daraus gewonnene Energie in Form von Strom oder Wärme vermarkten.

Darüber hinaus wollen die Coburger Energieerzeuger bei Fragen der regenerativen Energiegewinnung und des Handels beraten sowie Mitglieder und die Öffentlichkeit zum Thema informieren. Als Startprojekt im Gründungsjahr 2015 ist die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach eines Coburger Gymnasiums angedacht. Die Energiegenossenschaft will sich beim Ausschreibungsverfahren der Stadt bewerben. Des Weiteren ist die Beteiligung an einem Windpark geplant.

 

Erzeugergemeinschaft für Energie in Bayern eG

 

Zweck der niederbayerischen Genossenschaft ist es, die von den Mitgliedern erzeugte erneuerbare Energie in Form von Strom oder Gas sowie Zertifikate aus der CO2-freien Energieproduktion zu vermarkten. Zudem will die Genossenschaft Anlagen- und Betriebsteile einkaufen sowie Anlagen zur regenerativen Energieversorgung bauen.

Neben der Vermarktung stehen auch Öffentlichkeitsarbeit, Interessenvertretung und Marketing im Dienstleistungsportfolio der Erzeugergemeinschaft.  Dazu will sie eine Plattform zur Beratung, Betreuung und Interessenvertretung aufbauen. Zudem ist geplant, eine Markenidentität aufzubauen, um die Akzeptanz für die Energiewende und der dafür notwendigen Anlagen in der Bevölkerung zu stärken.

Hierfür baut die Genossenschaft auf die Kooperation mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Technik. Weiterhin sollen Innovationen im Hinblick auf eine erzeuger- und verbraucherfreundliche Energiewende gefördert werden.