Plädoyer für Regionalbanken und Kritik an Regulierung

03.06.2014

Zusammen mit dem bayerischen Finanzminister Markus Söder und dem Präsidenten des bayerischen Sparkassenverbands Ulrich Netzer fordert GVB-Präsident Stephan Götzl eine Reduzierung von Bürokratie und Regulierung für Regionalbanken.

Sitz des bayerischen Finanzministeriums in München.Sitz des bayerischen Finanzministeriums in München.


In seinen Ausführungen während des Pressegesprächs im bayerischen Finanzministerium verwies GVB-Präsident Stephan Götzl auf die Gefahren, die aus einer übermäßigen regulatorischen Begrenzung der Fristentransformation entstehen können. Zudem warnte er davor, Basel III durch die Rücknahme bewährter Eigenkapitalerleichterungen für Mittelstandskredite zu verschlimmbessern.

Ausdrücklich lehnte Götzl die Pläne der EU-Kommission zur Einführung eines staatlichen Sparkontos ab. Er forderte außerdem, eine Allmacht der EZB im Bankenmeldewesen frühzeitig zu verhindern. Götzl: "Wenn Bürokratie und Regulatorik die Banken weiterhin davon abhalten, am Markt Geld zu verdienen, dann sehe ich ein ernsthaftes kaufmännisches Problem auf uns zukommen."