Raiffeisen-Volksbank Ebersberg

Hausbank eines Weltmarktführers

In den Gussformen der Firma Hans Brunner GmbH aus Glonn in Oberbayern werden 90 Prozent aller Schokohasen und Weihnachtsmänner gegossen. Die Raiffeisen-Volksbank Ebersberg hat als Hausbank dazu beigetragen, dass das Unternehmen heute zu den Weltmarktführern der Branche gehört.


Wolfhard Binder, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen-Volksbank EbersbergWolfhard Binder, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen-Volksbank Ebersberg


Die Geschichte der Firma Hans Brunner begann im Jahr 1935. Hans Brunner und Thomas Hauner, der Onkel des heutigen Geschäftsführers Rudi Schwaiger, stellten in den Anfangsjahren Produkte für den Konditoreibedarf her, zum Beispiel Eisportionierer. Heute gehört das Unternehmen zu den Weltmarktführern im Bereich Spritzguss- und Schokoladenformen. Das 80-jährige Jubiläum steht bald vor der Tür. Tradition hat auch die Beziehung des Mittelständlers zur Raiffeisen-Volksbank Ebersberg: Was mit einer einfachen Kontoverbindung begann, hat sich zu einer fruchtbaren Partnerschaft entwickelt – die heute besser denn je harmoniert.

Die Philosophien der Raiffeisen-Volksbank Ebersberg und der Hans Brunner GmbH ähneln sich


Auch Geschäftsführer Schwaiger ist in der Nähe des Firmensitzes aufgewachsen und wohnt heute am Rande des Betriebsgeländes. Der 57-Jährige schwärmt vom herrlichen Ausblick von seiner Terrasse : Die Berge und die Wälder, die Schwaiger von seinem Wohnzimmer aus sieht, will er für seine Kinder und Enkelkinder erhalten. Das Verantwortungsbewusstsein des Familienunternehmers erstreckt sich auf die Umwelt und die Region : "Die Wertschöpfung soll vor Ort bleiben", erklärt er. "Wir exportieren zwar in die ganze Welt, aber unsere Lieferanten sind hier."

Damit hat die Hans Brunner GmbH ein ähnliches Selbstverständnis wie ihre Partner von der Genossenschaftsbank. Wahrscheinlich passt die Raiffeisen-Volksbank Ebersberg deswegen so gut zu Schwaigers Betrieb. Das Institut mit Sitz in Grafing ist eine der drei Hausbanken des Unternehmens. Ihr Vorstandsvorsitzender Wolfhard Binder ist stolz, einen Weltmarktführer unter seinen Firmenkunden zu haben.

In der Region verwurzelt, auf dem Weltmarkt zu Hause


Vor mehr als 50 Jahren eröffnete das Glonner Unternehmen ein Konto bei der Kreditgenossenschaft. "Später haben wir zeitweise stärker mit anderen Banken zusammengearbeitet, weil es bei der damaligen Raiffeisenbank anfangs Probleme mit elektronischen Überweisungen gab", erinnert sich Schwaiger. Vor rund 15 Jahren wurde das Verhältnis wieder enger : "Wir haben unsere Chance zum Wiedereinstieg genutzt und betreuen seitdem die Bankverbindung des Unternehmens, bieten einen Ansprechpartner vor Ort und sorgen dafür, dass sich die Hans Brunner GmbH auch weiterhin gut entwickeln kann", erläutert Binder. "Wenn man auf der gleichen Wellenlänge ist, ist eine wieder auflebende Partnerschaft fast mehr wert als eine jahrzehntelange Geschäftsbeziehung."

Was Schwaiger an der Kreditgenossenschaft schätzt: die Nähe, das gegenseitige Vertrauen, das gesellschaftliche Engagement und die Beratungsleistungen. "Eine Genossenschaftsbank hat den unschlagbaren Vorteil, dass sie sich mit der Situation vor Ort bestens auskennt – zum Beispiel, wenn es um eine Grundschuld als Sicherheit für einen Kredit zum Kauf einer neuen Maschine geht", erklärt Schwaiger. "Aber als Exportunternehmen brauchen wir eben die Unterstützung mehrerer Kreditinstitute."

Für Wolfhard Binder ist das kein Problem: "Ein international wettbewerbsfähiges, innovatives Unternehmen aus seiner Region, das es aus der vermeintlichen Provinz auf den Weltmarkt geschafft hat, Arbeitsplätze sichert und sich vor Ort engagiert, findet man nicht alle Tage. Bei einer solchen Firma können und müssen wir nicht die einzige Hausbank sein.


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