Regional und digital – das passt!

03.11.2020


Das Organisationsteam hinter dem Videopodcast „Zukunftsregion Heimat“ der Volksbank Raiffeisenbank Rhön-Grabfeld: (v. li.) Cindy Menninger, Anna-Maria Dimitrijevic, Philipp Sturm, Lena Kirchner, die vom Videoteam der Bank erfundenen Figuren „VRPO“ und „Bankosaurus“, Anne Pretscher, Isabell Moret und Florian Abschütz. Foto: Volksbank Raiffeisenbank Rhön-Grabfeld

Wie verändert sich das Arbeiten in der Zukunft? Was passiert mit meinen Daten im Netz? Und welches Potenzial bieten ländliche Regionen für Unternehmen? Zu diesen Fragen hat die Volksbank Raiffeisenbank Rhön-Grabfeld zusammen mit Firmenkunden einen vierteiligen Videopodcast „Zukunftsregion Heimat“ gedreht. Die Videos sind auf dem Youtube-Kanal der Bank unter https://www.youtube.com/user/vrbanknes abrufbar.

Entstanden ist die Aktion aus einer Absage. Eigentlich hatte die Bank für März 2020 eine große Kundenveranstaltung „Zukunftsregion Heimat – Morgen. Erlebbar. Machen“ mit rund 2.000 Besuchern geplant, um den Menschen zu zeigen, wie der ländliche Raum von der Digitalisierung profitiert. Doch wie es der Teufel so will: Anfang März verbreitet sich das Corona-Virus in Deutschland immer mehr, viele Großveranstaltungen werden abgesagt. Auch die Volksbank Raiffeisenbank Rhön-Grabfeld entscheidet sich dafür, diesen Weg zu gehen.

Doch der ganze Organisationsaufwand sollte nicht umsonst sein. „Es wäre schade um die ganze Arbeit gewesen. Also haben wir uns dazu entschieden, die geplanten Inhalte als Videopodcast umzusetzen“, berichtet Florian Abschütz, Firmenkundenberater der Volksbank Raiffeisenbank Rhön-Grabfeld und Mitglied des Organisationsteams für die Veranstaltung.

Entstanden sind vier Videopodcasts. In diesen kommen Firmenkunden der Bank zu Themen wie „Regional und Online – Onlineshops und Zahlungsverkehr“ und „Datenschutz – was passiert mit meinen Daten im Netz?“ zu Wort. Personalmanagerin Nicole Förster und Ausbildungsbetreuerin Silvia Allam von der Volksbank Raiffeisenbank Rhön-Grabfeld sprechen über das Thema „Arbeiten in der Zukunft“.

Ziel war es auch, das digitale Potenzial für den ländlichen Raum sichtbar zu machen. „Die ländlichen Regionen werden durch die Digitalisierung zu Zukunftsregionen. Arbeitnehmer und Arbeitgeber profitieren von schnellen Internetanschlüssen, kurzen Arbeitswegen und günstigem Wohnraum. Bei uns muss im Gegensatz zu den Ballungsräumen niemand auf dem Weg in die Arbeit lange im Stau stehen“, sagt Florian Abschütz. Die Ernennung von Bad Neustadt an der Saale zur „Modellstadt Elektromobilität“ vor zehn Jahren habe in der Region zusätzlich zu einem Innovationsschub geführt.

Durch die Digitalisierung könne der ländliche Raum seine Stärken ausspielen und gleichzeitig von einer vernetzten Welt profitieren. „Es gibt bei uns viele Unternehmen, die das Beste aus beiden Welten verbinden. Auch das wollten wir zeigen, indem wir die Erfolgsgeschichte solcher Betriebe vorstellen“, berichtet der Firmenkundenberater.

Das Feedback auf die Videopodcasts sei durchweg gut gewesen, sagt Abschütz. „Extern wie intern gab es zahlreiche positive Reaktionen. Viele waren überrascht, wie professionell wir den Videopodcast aufgezogen haben, obwohl wir nur eine relativ kleine Bank sind.“ Das Organisationsteam bestand aus fünf Mitarbeitern, die zusätzlich Unterstützung aus dem Marketing der Bank erhielten. Insgesamt dauerte der Dreh für alle vier Videos rund eineinhalb Tage, für den Schnitt saß das Team dann nochmal rund 20 Stunden am Rechner.

Teilweise hatte das Team beim Drehen externe Unterstützung von einem erfahrenen Kameramann, die Interviews wurden jedoch alle selbst gedreht und geschnitten. „Wir haben mit dem iPad gefilmt und mit der Anwendung Splice geschnitten. Das ging sehr gut“, berichtet Abschütz. Das kleine Videostudio mit Leinwand, Couch, Beleuchtung und Mikrofonen steht nun für weitere Einsätze bereit.

Welchen Tipp können Florian Abschütz und sein Organisationsteam anderen Banken geben, die ebenfalls Videopodcasts drehen wollen? „Ein guter Ton ist das A und O. Deshalb auf jeden Fall mit externen Mikrofonen arbeiten“, rät Abschütz. „Die internen Mikrofone von modernen Smartphones und Tablets sind zwar schon sehr gut, aber für professionelle Videoaufnahmen noch nicht gut genug. Diese Erfahrung blieb auch uns nicht erspart.“