Römerpark, mittelalterliche Stadtmauer und Theater in Ansbach

Tolles Engagement für die Region

13.05.2019

10.000 Euro aus den Mitteln der Raiffeisen/Schulze Delitzsch Stiftung wurden in den vergangenen Wochen den Spendenempfängern überreicht.



Spende an den Förderverein des „Theater Ansbach - Kultur am Schloss eG“


Dr. Gerhard Walther (rechts), Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Mittelfranken West eG, bei der Spendenübergabe an den Vorstandsvorsitzenden Heribert Schmidt (links) und den Aufsichtsratsvorsitzenden Herbert Matijas.

Der Förderverein des Theaters Ansbach erhielt eine Zuwendung für kulturelle Zwecke. Der Förderverein unterstützt die Theatergenossenschaft, die 2019 ihr 100jähriges Bestehen feiert. Dr. Gerhard Walther, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Mittelfranken West eG, übergab die Spende im Rahmen der 100-Jahrfeier und stellte in seinem Grußwort die Leistung der Genossen heraus ab dem Jahr 1919 heraus: „Genossenschaften können Menschen die Chance bieten, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Gleichgesinnte handeln in unternehmerischem Sinne.“ In Ansbach sei es gelungen, mit „unternehmerischem Mut Kultur als wichtigen Standortfaktor zu verankern“, so Walther Die Organisationsform eines Theaters als Genossenschaft sei einzigartig.  Dafür sprach der Vorstandsvorsitzende den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und allen, die in ihren Gremien Verantwortung tragen und in den letzten 100 Jahren übernommen haben, Dank und Anerkennung im Namen der Genossenschaftsorganisation aus. Er übergab eine Spende in Höhe von 5.000 Euro. Die Hälfte der Summe stelle die VR-Bank Mittelfranken West eG zur Verfügung, die andere Hälfte sei eine „Sonderspende für besondere Projekte“ aus der Raiffeisen/ Schulze-Delitzsch-Stiftung Bayerischer Genossenschaften.


10.000 Euro als Grundstein für die Sanierung der mittelalterlichen Stadtmauer


v.l.n.r.: Dr. Christoph Glenk, Vorstandsvorsitzender der VR Bank Feuchtwangen-Dinkelsbühl, Patricia Schlosser von der Kämmerei Dinkelsbühl, Regina Wenninger, Geschäftsführerin der RSD-Stiftung, Bernd Großmann, Vorstandsmitglied der VR Bank Feuchtwangen-Dinkelsbühl, Dr. Christoph Hammer, Oberbürgermeister von Dinkelsbühl.

Mit 10.000 Euro legte die Stiftung gemeinsam mit der VR Bank Feuchtwangen-Dinkelsbühl einen Grundstock zur umfassenden Restaurierung der Dinkelsbühler Stadtmauer. Die ersten Befestigungen der Stadt stammen aus dem 14. Jahrhundert. Heute hat die Stadtmauer eine Länge von 2,5 km und umschließt eine Fläche von 33 ha. Als eine der wenigen vollständig erhaltenen Stadtmauern prägt das Bauwerk den mittelalterlichen Stadtkern der Großen Kreisstadt. Gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt, Dr. Christoph Hammer wurden die Spendertafeln der VR Bank und der RSD-Stiftung an der Stadtmauer angebracht.


Spendertafeln der RSD-Stiftung und der VR Bank an der Stadtmauer von Dinkelsbühl.


5.000 Euro für den Römerpark Ruffenhofen


v.l.n.r. Dr. Matthias Pausch, Museumsleiter LIMESEUM, Dr. Christoph Glenk, Vorstandsvorsitzender der VR Bank Feuchwangen-Dinkelsbühl, Regina Wenninger, Geschäftsführerin der RSD-Stiftung, Bernd Großmann, Vorstandsmitglied der VR Bank Feuchwangen-Dinkelsbühl

Eine Spende in Höhe von 5.000 Euro überreichten die VR Bank Feuchtwangen-Dinkelsbühl und die Geschäftsführerin der RSD-Stiftung an den Leiter des Limeseums, Dr. Matthias Pausch. Auf dem Gelände des Römerparks Ruffenhofen liegt das Bodendenkmal Römerkastell und eine zugehörige Zivilsiedlung aus der Römerzeit. Der Römerpark  gehört seit 2005 als Teil des römischen Grenzsystems zum UNESCO-Welterbe Limes. Um die Strukturen des Parks anschaulich zu machen und den Besuchern einen Überblick über den Park zu geben, wurde ein Informationszentrum mit Infotafeln konzipiert, das mit den Mitteln der Bank und der Stiftung errichtet wird.