RSD-Stiftung zieht Bilanz

Spendenhoch im Jubiläumsjahr

03.01.2019

Kinder, Kultur, Inklusion: Mehr als 60.000 Euro hat die Raiffeisen/Schulze-Delitzsch Stiftung 2018 in Bayern ausgereicht. Das ist der höchste Förderbetrag seit fünf Jahren.

Projekte für Kinder in Bayern

Im Mittelpunkt der Förderungen im 25. Jubiläumsjahr der 1993 gegründeten Raiffeisen/Schulze-Delitzsch Stiftung standen Projekte für Kinder. Hierfür wurden 26.000 Euro zur Verfügung gestellt. Ein Überblick:

  • Für Therapiebedarf im Kinderhospiz in Bad Grönenbach gab es einen Zuschuss, ebenso wie für das Ambulante Kinderhospiz München.

  • In Auerbach wurde die Anschaffung eines Therapiepferds für die Regens-Wagner Stiftung unterstützt.

  • In Pfaffenhausen wurde ein Bodentrampolin mit den Mitteln der Stiftung für Kinder mit Behinderung bereitgestellt.

  • Im Pegnitztal entsteht ein Inklusionsprojekt mit barrierefreien Übernachtungsmöglichkeiten auf dem Gelände der Harnbacher Mühle mit der Hilfe der Stiftung.

  • Das Theater „Wünsche, Werte, Wirklichkeit“ in Kempten erarbeitete mit Grundschulkindern ein Theaterstück zu Schuldenprävention.

  • Die Initiative „WeltKinderLachen“ erhielt einen Zuschuss für Betreuung von Kindern aus problematischen Lebenssituationen.


Projekte mit mildtätigem Schwerpunkt

In Regensburg wurden 5.000 Euro an das Projekt „Hotel Inkludio“ gespendet, das sowohl Übernachtungsmöglichkeiten als auch Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Behinderung bieten wird. Die Stiftung finanziert hier die Beschriftungen in Blindenschrift.

Projekte zu Kunst und Kultur

Ein weiterer Förderschwerpunkt war im Jahr 2018 eine große Vielfalt von kulturellen Ereignissen und Projekten in ganz Bayern: Die Wallenstein Festspiele in Altdorf konnten mit Hilfe der Stiftung neue Schilder für das Lagerleben erstellen, der Römerpark Ruffenhofen erhielt eine Zuwendung und die Hauzenberger Kulturwochen wurden ebenfalls gefördert. In Oberbayern gab es Unterstützung für die Ritterfestspiele Kiefersfelden und das Luegstock Festival.

Im nächsten Jahr kann in der Ausstellung der Uni-Bibliothek Würzburg „Prunkstücke aus 400 Jahren“ mit einer Computersimulation eine Kriminalszene aus dem Mittelalter nachgespielt werden: Um das zu realisieren, gab die Stiftung 5.000 Euro. Kulturdenkmäler wie die Zwingermauer in Dinkelsbühl, eine historische Gartenlaube im Kloster Oberschönenfeld in Schwaben, die Restaurierung des Bergwerksschachts im Maffeimuseum in Auerbach und eine Orgelsanierung in Oberfranken standen ebenfalls auf der Förderliste der RSD-Stiftung.

Volksbanken und Raiffeisenbanken verdoppeln Fördergelder


Die Stiftungsgelder werden bei jedem Projekt von der Volksbank und Raiffeisenbank vor Ort verdoppelt, die das Projekt eingereicht hat. So standen im Jubiläumsjahr zum 25-jährigen Bestehen der RSD-Stiftung insgesamt 120.000 Euro zur Verfügung.

Im vergangenen Jahr erhielt die RSD-Stiftung neben den Erträgen aus dem Stiftungsvermögen auch Spenden in Höhe von 6.250 Euro, die unmittelbar für den Stiftungszweck verwendet werden. Diese Spenden sind im Niedrigzinsumfeld ein unverzichtbarer Bestandteil zum Erhalt der Fördertätigkeit der Stiftung und ermöglichen auch für die kommenden Jahre Förderungen in allen Regionen Bayerns.

Ausgewählte Projekte der RSD-Stiftung im Jahr 2018: