„Schon der damalige Bankvorstand hat an meinen Vater geglaubt“

10.06.2016

Bayerns Kreditgenossenschaften hüten einen Schatz: Sie verfügen über langjährige und enge Kundenbeziehungen. Die zahlen sich für beide Seiten aus. Drei Unternehmer erzählen, warum sie auf eine Volksbank Raiffeisenbank setzen.


Teil 2: Der Busunternehmer


Das Busunternehmen Hövels GmbH & Co.KG baut in Sachen Kreditfinanzierung sowie Unternehmensnachfolge auf die Unterstützung der Raiffeisenbank Trostberg-Traunreut. Von links: Firmenkundenleiter Michael Pöpperl von der oberbayerischen Kreditgenossenschaft, die Hövels-Geschäftsführer Karl-Heinz Hövels und Nicolaj Eberlein sowie Bank-Vorstandssprecher Franz Hofmann.


Eine wichtige Rolle im Nahverkehr des oberbayerischen Landkreises Traunstein spielt die Hövels GmbH & Co. KG. Das Unternehmen betreibt Buslinien, sowohl in eigener Regie als auch für den Regionalverkehr Oberbayern, ein Unternehmen der Deutschen Bahn. Im Fernverkehr ist Hövels ebenfalls aktiv und stellt Busse für Klassen- oder Vereinsfahrten bereit. Der Fuhrpark umfasst 50 Fahrzeuge, hinzu kommt ein eigener Betriebshof, auf dem die Flotte abgestellt, repariert und gewartet wird.

„Erst kürzlich haben wir einen neuen Reisebus geliefert bekommen“, erzählt Nicolaj Eberlein, Geschäftsführer und Mitinhaber bei Hövels. Das Fahrzeug hat 300.000 Euro gekostet und ist mit Wi-Fi sowie Steckdosen ausgestattet. Finanziert hat den Bus die Raiffeisenbank Trostberg-Traunreut – nicht zum ersten Mal. Seit 1975 ist das Unternehmen Kunde.

Hövels wird aber nicht nur mit Krediten versorgt. Die Raiffeisenbank hat den Betrieb auch bei der Unternehmensnachfolge unterstützt. Inhaber und Geschäftsführer Karl-Heinz Hövels hatte das Unternehmen viele Jahre alleine geleitet. Doch Anfang 2016 änderte sich die Gesellschafterstruktur und Nicolaj Eberlein, langjähriger Bekannter von Hövels, stieg ein.

Eberlein weiß schon jetzt die Nähe zu seiner Hausbank zu schätzen. „Besonders wichtig ist, dass unser Berater immer ansprechbar ist“, sagt er. Durch den regelmäßigen Austausch muss er bei Bilanz- und Kreditgesprächen nicht erklären, wie das Geschäftsmodell funktioniert. Die Verbundenheit betont auch Vorstandssprecher Franz Hofmann: „Wir arbeiten eng und vertrauensvoll zusammen.“ Dabei weist er auf einen weiteren Vorteil der räumlichen Nähe hin: Sie erlaube stets schnelle Entscheidungen.

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