Spenden der Raiffeisen / Schulze-Delitzsch-Stiftung 2016

Mehr als 36.000 Euro von Bayerns Genossenschaftsbanken

25.01.2017

Die Raiffeisen/Schulze-Delitzsch-Stiftung (RSD) hat 2016 Projekte aus allen bayerischen Bezirken mit mehr als 36.000 Euro unterstützt. Im Mittelpunkt der Förderungen standen Kinder, Kirchen und Kulturprojekte.

Spendenübergabe der Raiffeisen/Schulze-Delitzsch-Stiftung Bayerischer Genossenschaften für die Orgelsanierung in der Minoritenkirche in Regensburg.
Bei der Spendenübergabe für die Orgelsanierung in der Regensburger Minoritenkirche (v. li.): Orgelexperte Norbert Düchtel, der Regensburger Kulturreferent Klemens Unger, RSD-Geschäftsführerin Regina Wenninger und Franz Penker, Regionaldirektor Niederbayern/Oberpfalz des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB).



Menschen, die auf die Hilfe anderer angewiesen sind, hat die Stiftung im Rahmen der mildtätigen Förderung mit folgenden Projekten unterstützt: Der „a.s.a.m. Klosterverein“ in Eggenfelden erhielt für seine Arbeit in der Suizidprävention für Jugendliche 2.500 Euro. Mit 3.500 Euro wurden Spielplätze in Unterfranken und in Schwaben für Inklusionsgruppen ausgebaut. Weitere Mittel aus der Stiftung bekam die historische Burganlage Burgtreswitz zur Finanzierung eines barrierefreien Zugangs zu dem Denkmal.

Die Förderung von Kunst und Kulturgütern bildete auch im Jahr 2016 einen Schwerpunkt der Stiftung. So erhielten die Kirchen St. Ulrich in Eresing und St. Martin in Mehring einen Zuschuss zur Renovierung. In Regensburg wurde die Orgelsanierung der Minoritenkirche gefördert. Der Schacky-Park in Diessen am Ammersee bekam eine Spende zur Restaurierung seines historischen Zauns. Inhaber dieses Figurenparks war bis 1933 der genossenschaftlich engagierte „Bauerndoktor“ Georg Heim. Damit verknüpft diese Spende besonders die genossenschaftliche Tradition mit dem Förderauftrag der Stiftung. Für die berühmte „Kinderzeche“ in Dinkelsbühl konnte mithilfe von Stiftungsgeldern ein historisches Wächterhäuschen saniert werden. Der „Fränkische Theatersommer“ erhielt eine Finanzspritze für sein neues Programm 2017.

Bereits seit mehreren Jahren engagiert sich die Stiftung  mit der jährlichen Stiftungsinitiative „Start ins Leben“ für Kinder in Bayern: Die Mittel wurden in diesem Jahr für eine wissenschaftliche Studie zum Thema „Kinder philosophieren“ an der Universität Bayreuth aufgewandt. Im vergangenen Jahr erhielt die RSD-Stiftung neben den Erträgen aus dem Stiftungsvermögen auch Spenden in Höhe von 4.750 Euro, die unmittelbar für den Stiftungszweck verwendet werden. Diese Spenden sind im Niedrigzinsumfeld ein unverzichtbarer Bestandteil zur Erhaltung der Fördertätigkeit der Stiftung.

Auch für 2017 stehen Fördergelder zur Verfügung: Nach den Förderrichtlinien können Initiativen mit mildtätiger, kultureller oder wissenschaftlicher Ausrichtung finanziert werden. Die Genossenschaft, die Fördermittel beantragt, muss das Projekt mit dem gleichen Betrag wie die Stiftung fördern. Anträge können an die Geschäftsführerin der Stiftung, Regina Wenninger, gestellt werden.