Sprachraum eG

Wie Kommunikation gelingt

14.05.2014

Die Münchner Genossenschaft Sprachraum eG macht mit ihren Trainings Wirtschaft und Wissenschaft fit in Sachen Kommunikation. Das Unternehmen startete ursprünglich als GbR und wurde vor Kurzem in eine Genossenschaft umgewandelt. Das hat für die Kommunikationstrainer viele Vorteile.

Die Mitglieder der Sprachraum eG: Durch gegenseitigen Austausch innerhalb der Genossenschaft können sie sich einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz verschaffen.
Die Mitglieder der Sprachraum eG: Durch gegenseitigen Austausch innerhalb der Genossenschaft können sie sich einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz verschaffen.


Die Geschäftsidee der Sprachraum eG wurde am Institut für Psycholinguistik und Sprechwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) geboren. „Wir beschäftigen uns damit, was Menschen mit Worten und Worte mit Menschen machen“, so Hendrich, Vorstand der Sprachraum eG. Basis ist die Psycholinguistik. Diese besagt, dass Denken, Sprechen und Handeln immer aufeinander Einfluss nehmen.

Die Sprachraum optimiert gemeinsam mit ihren Kunden dieses Zusammenspiel. „Ob ich als Dozent vor meinem Seminar stehe oder in der Firma eine Präsentation halte: In vielen Situationen erreiche ich leider nicht das, was ich erreichen will“, sagt Matthias Beckmann, einer der Trainer und Mitglied der Genossenschaft. „Wir zeigen, wie Kommunikation funktioniert, damit unsere Kunden sie so gestalten können, wie sie es sich vorstellen.“

Die Sprachraum eG hilft, erfolgreich zu kommunizieren


Die Sprachraum bietet Impulsvorträge, Seminare, Workshops oder auch persönliche Coachings. Das Angebot reicht von Rhetorik- und Kommunikationstrainings über die Vermittlung von Kreativitätstechniken bis hin zu Maßnahmen zur Organisationsentwicklung. Zu den Kunden gehören Firmen wie Siemens und BMW oder wissenschaftsnahe Organisationen, wie die Max-Planck-Institute, und Universitäten.

Qualität und Vielfalt der Dienstleistungen sind stark durch die enge Zusammenarbeit der Trainer bedingt. Die von Beginn an stark solidarisch ausgerichtete Arbeitsweise haben die Kommunikationsspezialisten jetzt durch die Umwandlung in eine Genossenschaft erleichtert. „Als wir verstanden haben, was die Genossenschaft ausmacht, war es Liebe auf den ersten Blick“, so Hendrich. „Die Rechtsform entspricht unserem Denken am meisten. Unsere basisdemokratische Ausrichtung ist nicht immer einfach. Aber dafür tragen alle die Entscheidungen mit“, fügt Beckmann hinzu.

Gemeinschaft steht bei der Sprachraum eG im Vordergrund


Während sich Trainer in anderen Netzwerken als Konkurrenten gegenüberstehen, steht bei der Sprachraum die Gemeinschaft im Vordergrund. Nach dem Motto „Durch Teilen werde ich reicher“ gibt jeder mit seinem Wissen, seinen Kompetenzen und seinem Kundennetzwerk Input und profitiert von dem, was andere mitbringen.

Dabei kann das Dienstleistungsunternehmen auch auf seinen rund 20-köpfigen Trainerpool zählen. Dieser wird durch die genossenschaftseigene Trainerausbildung regelmäßig erweitert. Nach dem Prinzip „Ausbildung gegen Arbeit“ sind die angehenden Coaches während der eineinhalb- bis zweijährigen Ausbildung bereits für die Genossenschaft tätig und können dadurch von Beginn an in der Praxis lernen. Statt von einer 15.000 bis 25.000 Euro hohen Ausbildungsgebühr zu profitieren, erweitert die Genossenschaft lieber den Trainerpool um ein neues Mitglied.


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