Studie über Genossenschaftsgründungen

Große Zufriedenheit mit Rechtsform eG

30.06.2015

Eine überwältigende Mehrheit der Genossenschaftsgründer ist zufrieden mit der Rechtsform eG sowie der Betreuung und Prüfung durch die Genossenschaftsverbände. Das hat eine Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums ergeben.

eG, Genossenschaft, Vorstand
Auch kleine Genossenschaften wurden in der Studie zu Ihren Erfahrungen mit der Rechtsform eG befragt.


Im Fokus der Untersuchung stand das Gründungsgeschehen im genossenschaftlichen Bereich in den vergangenen Jahren. Dabei ging es insbesondere um die Potenziale unternehmerischer Aktivitäten in der Rechtsform eG.

Die Umfrage unter rund 300 genossenschaftlichen Unternehmen ergab unter anderem, dass 95 Prozent der Genossenschaftsgründer mit der eG zufrieden sind. Zudem ist eine deutliche Mehrheit von 87 Prozent der Gründer auch mit der Arbeit des zuständigen genossenschaftlichen Prüfungsverbands zufrieden.

Außerdem zeigte sich im Rahmen der Befragung, dass bürgerschaftliches Engagement in einer Genossenschaft nicht an den Kosten scheitert. Positive Effekte wie Vertrauen bei den Mitgliedern stufen die Gründer höher ein als die mit gesetzlichen Auflagen verbundenen Ausgaben für den Gründungsprozesses.

Weiterhin untersuchte die Studie, wie sich die Novelle des Genossenschaftsgesetzes im Jahr 2006 ausgewirkt hat. So profitierten 30 Prozent der Gründungsprojekte davon, dass die Mindestanzahl an Gründungsmitgliedern von sieben auf drei gesunken ist. Bei den Genossenschaften unter 20 Mitgliedern machten 40 Prozent von der Möglichkeit Gebrauch, den Vorstand auf eine Person reduzieren.


Weitere Informationen

Studie des Bundeswirtschaftministeriums zum Herunterladen