Symposium "Genossenschaften in der Region"

Die eG im Zeichen von Tradition, Innovation und Vielfalt

13.10.2014

Genossenschaften und ihre Verankerung in der Region: Mit diesem Thema befasste sich ein Symposium des Historischen Vereins bayerischer Genossenschaften in Dachau.


Der Historische Verein Bayerischer Genossenschaften hat ein Symposium zum Thema „Genossenschaften in der Region: Tradition, Innovation, Vielfalt“ abgehalten. Bei der Tagung in den Räumlichkeiten der Volksbank Raiffeisenbank Dachau beleuchteten Referenten aus Deutschland und Österreich die historische und aktuelle Bedeutung von Genossenschaften für ihre Region.

Konrad Irtel, Vorstandsvorsitzender des Historischen Vereins und Thomas Höbel, Vorstandssprecher der Volksbank Raiffeisenbank Dachau, begrüßten die über 60 Teilnehmer des Symposiums. Professor Dietmar Rößl von der Wirtschafts-Universität Wien befasste sich zum Auftakt mit der Frage der „Regionalität“ als Form der Mitgliederförderung.

Als weitere Referenten beteiligten sich Kai Rump von der Stiftung Genossenschaftliches Archiv Hanstedt, Stipendiatin Sana’a Wittmann von der Raiffeisen/Schulze-Delitzsch Stiftung Bayerischer Genossenschaften und Professor Hannes Weindlmaier von der TU München. Sie beschäftigten sich unter anderem mit der historischen Bedeutung von Genossenschaften im Bankgewerbe und im ländlichen Raum. Organisatorin Silvia Lolli Gallowsky ging in ihrem Vortrag zudem auf die wandelnde Bedeutung der (Land-)Frauen in den Genossenschaften ein.

Bärbel Schäfer und Walter Koch von der Volksbank Raiffeisenbank Dachau zeigten am Beispiel ihrer Kreditgenossenschaft die Verbindung zur Region. Diese verdeutlichten sie bei einer Führung durch das eigene Bankmuseum und die Kunstsammlung.