Unesco würdigt Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch

GVB begrüßt Ernennung der Genossenschaftsidee zum Kulturerbe

30.11.2016

München – Die Unesco hat die Genossenschaftsidee in die sogenannte „Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit“ aufgenommen. Dies entschied der Zwischenstaatliche Ausschuss der Unesco-Konvention heute im äthiopischen Addis Abeba.

Dazu Jürgen Gros, Präsident des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB): „Die Unesco würdigt mit ihrer Entscheidung Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch, die Pioniere des deutschen Genossenschaftswesens. Ihre Idee, viele kleine Kräfte zu einer großen Kraft zu vereinen, entstand Mitte des 19. Jahrhunderts in Zeiten großer Not. Sie ist von ungebrochener Überzeugungskraft. Allein in Bayern gibt es 1.294 Genossenschaften mit 2,9 Millionen Mitgliedern, die nach den genossenschaftlichen Ur-Prinzipien der Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung gemeinsam wirtschaften. Ihr Engagement erfährt heute durch die Entscheidung der Unesco eine außerordentliche Würdigung.“

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