Verbraucherschutz am Nutzen des Kunden ausrichten

18.07.2019

Neuer GVB Standpunkt zum Verbraucherschutz im Finanzwesen veröffentlicht

Die gesetzlichen Vorgaben zum Verbraucherschutz müssen stärker auf die Bedürfnisse von Bankkunden ausgerichtet werden. Das fordert der GVB in einem neuen Standpunkt, der die Positionen des Verbandes zum finanziellen Verbraucherschutz im Finanzwesen zusammenfasst. Insbesondere die vorgeschriebenen Informationsmaterialien müssten verständlicher und übersichtlicher werden. Außerdem tritt der Verband dafür ein, dass Kunden auf Informations- oder Dokumentationspflichten wie die telefonische Sprachaufzeichnung verzichten können. Möglichkeiten zur Korrektur ergeben sich durch die laufenden Überprüfungsprozesse auf EU-Ebene. Gesetzliche Rahmenwerke des finanziellen Verbraucherschutzes, wie die EU-Finanzmarktrichtlinie MiFID II oder die EU-Wohnimmobilienkreditverordnung WIKR, stehen in den kommenden Jahren auf dem Prüfstand. Diese Prozesse wird der GVB auch weiterhin nutzen, um sich für Nachbesserungen einzusetzen.

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