Volksbanken und Raiffeisenbanken in Bayern: Erfolgreiches Geschäftsjahr 2014

30.03.2015

Die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken blicken auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2014 zurück. Sie blieben auf Wachstumskurs und erzielten gleichzeitig ein ordentliches Ergebnis. Ihre Bilanzsumme konnten die Kreditgenossenschaften im Freistaat um 3,5 Prozent steigern.

Die Kreditvergabe wurde um 4,5 Prozent auf 83,1 Milliarden Euro ausgeweitet. Etwa die Hälfte des Kreditvolumens entfällt auf das Geschäft mit Firmenkunden. Damit stellten die Kreditgenossenschaften ihre Rolle als gefragter Finanzierungspartner der mittelständischen Unternehmen im Freistaat weiterhin unter Beweis. Als Finanzierungsbasis dienen den bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken nach wie vor die Einlagen ihrer Kunden. Im Jahr 2014 vertrauten ihnen die Sparer trotz des allgemein niedrigen Zinsniveaus 109,9 Milliarden Euro an. Das sind 3,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

In der Erfolgsrechnung der bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken für 2014 hinterließ das äußerst niedrige Zinsniveau seine Spuren. Gemessen an der Bilanzsumme war der Überschuss aus dem zinsabhängigen Geschäft rückläufig. Gleichzeitig konnten jedoch auch die Betriebskosten gesenkt werden. Dies ist in Anbetracht der kostenintensiven Umsetzung zahlreicher Regulierungsvorgaben ein erfreuliches Resultat. Unter dem Strich erwirtschafteten die Volksbanken und Raiffeisenbanken knapp 1,5 Milliarden Euro vor Steuern. Im Vorjahr waren es 1,3 Milliarden Euro.

Die Erträge nutzen die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken zur weiteren Stärkung ihrer ohnehin sehr guten Kapitalpuffer. Damit verstärkten sie das Fundament für eine weiterhin funktionierende Kreditversorgung der Privathaushalte sowie der mittelständischen Wirtschaft in Bayern.