Volksbanken und Raiffeisenbanken unterstützen Bäuerlichen Hilfsdienst

23.12.2019

Spende aus dem VR-Gewinnsparen in Schwaben


Paul W. Ritter von den Genossenschaftsbanken, Kreisbäuerin Ruth Meißler, Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner, BBV-Kreisobmann Karlheinz Götz, GVB-Regionaldirektor Werner Schartel und Michael Stiller, Geschäftsführer Donau-Ries des Bayerischen Bauernverbandes, bei der Spendenübergabe. Foto: Stefanie Saam

Unglücke in der Landwirtschaft sind schnell passiert, die Folgen oft existenziell. Der Bäuerliche Hilfsdienst kümmert sich um unverschuldet in Not geratene Landwirte und deren Familien. Ein überraschender Schlaganfall, eine lange Krankheit, eine Naturkatastrophe oder ein schlimmer Unfall im Stall: Solche Ereignisse können bäuerliche Familien an den Rand der Existenz bringen.

Da die Sozialversicherung nicht immer greift, unterstützt hier der Bäuerliche Hilfsdienst. „Die Verwaltung sitzt zwar in München, aber wir können jederzeit Notsituationen melden, diese werden vertraulich geprüft und wir können sofort unbürokratisch helfen, das ist ein schönes Gefühl“, berichtet Kreisbäuerin Ruth Meißler.

BBV-Geschäftsführer Michael Stiller betont: „Der Hilfsdienst arbeitet schnell und ohne großes Aufheben. Neben der finanziellen Zuwendung ist es oft auch die emotionale Unterstützung, die den Menschen gut tut."

Kreisobmann Karlheinz Götz freut besonders die Solidarität untereinander: „Nach dem schweren Hochwasser 2018 haben viele Landwirte aus unserer Region an den Hilfsdienst gespendet, der dann in Niederbayern die Existenz zahlreicher Höfe sicherstellen konnte".

Bei einer kleinen Feierstunde überreichte Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner einen Scheck in Höhe von 2.500 Euro. Die Spende stammt aus dem VR-Gewinnsparen der Volksbanken Raiffeisenbanken in Schwaben.

Kreisverbandsvorsitzender Paul W. Ritter und Regionaldirektor Werner Schartel vom Genossenschaftsverband freuten sich, dass Tausende von Gewinnsparern indirekt diesen solidarischen Dienst am Nächsten mittragen.