VR-Banken und Unternehmensfinanzierung

Warum der Mittelstand auf Genossenschaftsbanken setzt

10.06.2016

Bayerns Kreditgenossenschaften hüten einen Schatz: Sie verfügen über langjährige und enge Kundenbeziehungen. Die zahlen sich für beide Seiten aus. Drei Unternehmer erzählen, warum sie auf eine Volksbank Raiffeisenbank setzen.


Teil 1: Der Großhändler



Die Karl Erlwein GmbH & Co.KG handelt seit der Gründung im Jahr 1950 mit Papier- , Büro- und Schreibwaren. Das Unternehmen ist seit den 70er Jahren Kunde der Volksbank Forchheim. Von links: Die Geschäftsführer Dieter und Emil Erlwein mit Firmenkundenvorstand Alexander Brehm von der oberfränkischen Kreditgenossenschaft.


In der oberfränkischen Stadt Forchheim sitzt die Karl Erlwein GmbH & Co. KG. Das Unternehmen handelt seit der Gründung im Jahr 1950 mit Papier-, Büro- und Schreibwaren in Bayern und Baden-Württemberg, beschäftigt 73 Mitarbeiter und hat rund 50.000 Artikel im Sortiment. Vor zwei Jahren machte der Betrieb einen Wachstumssprung, als er zwei andere Großhändler übernahm. Das zeigt sich am Jahresumsatz, der von 6 Millionen Euro auf knapp 10 Millionen Euro angewachsen ist.

Die begleitende Finanzierung hat die Volksbank Forchheim arrangiert. Und das war nicht das erste gemeinsame Geschäft: Bereits seit den 1970er Jahren ist das Unternehmen Kunde bei der Volksbank Forchheim. „Wir sind seitdem rundum zufrieden mit der Betreuung“, sagt Geschäftsführer Dieter Erlwein, der den Betrieb in der dritten Generation leitet. „Schon vor mehr als 40 Jahren hat der damalige Bankvorstand an meinen Vater geglaubt und ihm einen Kredit gegeben, als er ein neues Büro und Lager baute.“

An der Geschäftsbeziehung zur Volksbank Forchheim  chätzt Erlwein besonders, dass er einen persönlichen Ansprechpartner vor Ort hat. „Nur wenn man sich kennt, kann man das Handeln des Partners richtig einschätzen“, sagt er. Deswegen treffen sich Erlwein und Alexander Brehm, Firmenkundenvorstand der Volksbank Forchheim, regelmäßig zum Gespräch.

Auch Brehm betont das enge Verhältnis, das seit seinem ersten Besuch beim Großhändler besteht. „Wir haben schnell einen sehr direkten Draht zueinander und eine Gesprächsebene auf Augenhöhe entwickelt“, so der Vorstand. Deswegen erinnert er sich noch heute daran, was er damals über die Erlweins in seinem Notizbuch eingetragen hat: „Die Familie lebt ihr Geschäft und das ist die Basis ihres Erfolgs.“ Darauf kann sich das Unternehmen auch bei der Volksbank verlassen. Dort wird Kontinuität großgeschrieben: „Alle unsere Firmenkundenberater sind bereits langfristig im Team und in unserem Beratungskonzept Fokus Mittelstand zertifiziert“, so Brehm.


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