VR-BankingApp

Eine Bankfiliale für die Hosentasche

02.05.2017

Volksbanken und Raiffeisenbanken bieten mit der VR-BankingApp ein Werkzeug an, das sehr viel kann – und sich zunehmender Beliebtheit erfreut.

VR-BankingApp
Mit der VR-BankingApp lassen sich viele Bankgeschäfte immer und überall erledigen. Vor allem können über die App weitere Konten von Fremdbanken verwaltet werden. Das erhöht den Anreiz, die VR-BankingApp zu nutzen.


Unterwegs den Kontostand abrufen, die Umsätze der Kreditkarte prüfen oder eine Überweisung erledigen? Mit der VR-BankingApp ist das kein Problem. Sie erlaubt es den Kunden der bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken einfache Bankgeschäfte durchzuführen, wann immer es ihnen passt.

Immer mehr Kunden laden sich die Anwendung auf das Smartphone oder Tablet herunter. Die Zahl der Transaktionen ist im vierten Quartal 2016 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 75 Prozent gestiegen. Doch die Nutzungsquote ist angesichts von mehr als sechs Millionen Kunden in ganz Bayern noch ausbaufähig. Zahlreiche Kreditinstitute haben das erkannt: Mit innovativen Ideen versuchen sie, Kunden, aber auch Mitarbeitern, die Nutzung der App nahe zu bringen. Denn nur wer die Anwendung selbst einsetzt, kann die Vorzüge der VR-­BankingApp erklären.

Mehr Zeit für die Beratung


Letzten Endes profitieren nicht nur die Kunden von der VR-Banking App, sondern auch die Volksbanken und Raiffeisenbanken. Denn viele Service-Aufgaben wie etwa eine Überweisung erledigen die Kunden mit der App in der digitalen Welt schnell und einfach selbst. Damit spart die Bank Ressourcen und die Mitarbeiter erhalten mehr Zeit für andere Aufgaben, etwa für die Beratung. Auch mit Blick auf die Kostenstrukturen in der Niedrigzinsphase ist es hilfreich, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen.

Außerdem werden die Banken ab dem kommenden Jahr durch die Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 gezwungen sein, ihre Kundendaten Drittanbietern zur Verfügung zu stellen, sofern der Kunde zustimmt. Um für den bevorstehenden Wettbewerb gerüstet zu sein, ist es unerlässlich, die digitalen Kanäle der Volksbanken und Raiffeisenbanken wie die VR­-BankingApp offensiv zu bewerben. Denn wer erst vom Mehrwert der digitalen Anwendungen der genossenschaftlichen Finanzgruppe überzeugt ist, wird auch in Zukunft seiner Bank treu bleiben.

Zudem werden die klassischen Funktionen der VR-BankingApp wie Kontostände abfragen, Überweisungen ausführen, Filialen und Geldautomaten in der Nähe finden oder Kreditkartenumsätze überprüfen immer wieder durch praktische Funktionen ergänzt. Die beiden jüngsten Entwicklungen sind die Funktionen „VR-Scan2Bank“ und „Geld senden & anfordern“.

Rechnungen fotografieren


Rechnungen zu bezahlen kann ganz schön lästig sein: Seit Februar 2014 muss die 22-stellige internationale Kontonummer IBAN bei allen Überweisungen angegeben werden. Seit Februar 2016 ist es auch nicht mehr möglich, die alte Kontonummer und die Bankleitzahl in der Überweisungsmaske automatisch in die IBAN umwandeln zu lassen.

Mit der Funktion VR-Scan2Bank der VR-BankingApp wird eine Überweisung dagegen ganz einfach. Anwender können jede beliebige auf Papier ausgedruckte Rechnung mit ihrem Smartphone oder Tablet einfach abfotografieren. Zahlungsrelevante Daten inklusive der IBAN werden automatisch ausgelesen und in die Überweisungsmaske der App übertragen. Der Kunde muss nur noch die Daten überprüfen und diese bei Bedarf manuell korrigieren. Anschließend bestätigt er die Überweisung mit einer Transaktionsnummer (TAN) und schon ist die Rechnung schnell und sicher bezahlt.

Geldtransfer ohne TAN


Bei gemeinsamen Restaurantbesuchen oder Ausflügen mit Freunden übernimmt oft einer die Rechnung für alle. Mit der neuen Funktion „Geld senden & anfordern“ können diese Beträge über die VR-BankingApp beglichen werden, ohne dass Münzgeld den Besitzer wechselt.

Nutzer der Funktion „Geld senden & anfordern“ sparen sich die Eingabe der IBAN, wenn sie Geld an Freunde und Bekannte überweisen. Für Beträge bis zu 30 Euro benötigen sie zudem keine TAN. Das macht den Geldtransfer schnell und einfach. Voraussetzung ist, dass sowohl Absender wie Empfänger für die neue Funktion freigeschaltet sind. Außerdem müssen sie ihr Konto bei einer Volksbank Raiffeisenbank führen. Je mehr Kunden also die VR-BankingApp nutzen, desto mehr Kontakte kommen auch für die Funktion „Geld senden & anfordern“ in Frage.

Der GVB informiert seine Mitgliedsbanken laufend über Neuerungen in der App. Darüber hinaus bietet die ABG mit dem Online-Banking-Führerschein ein Schulungsformat, in dem Bankmitarbeiter unter anderem die wichtigsten Funktionen der VR-BankingApp kennen lernen. Das lohnt sich für Banken und Kunden.

Die VR­-BankingApp ist für iPhone, iPad und iPod im AppStore von Apple sowie für alle Geräte mit Android-Betriebssystem in GooglePlay verfügbar. Mehr Informationen im Internet: www.vr-banking-app.de