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Bei der Einweihung des Friedberger "LURL" (v.l.): Peter Burnhauser, ehem. Vorstand der Raiffeisenbank Wittelsbacher Land, Regine Nägele, Vorstandsvorsitzende des Heimatvereins Friedberg, Simone-Briechle-Rauch vom GVB sowie Mathias Kennerknecht, Vorstand der Raiffeisenbank Wittelsbacher Land.
Mit jeweils 2.000 Euro haben die Raiffeisenbank Wittelsbacher Land und die RSD-Stiftung dazu beigetragen, ein besonderes Stück Friedberger Stadtgeschichte sichtbar zu machen. Das „Lurl“ wurde nun an der Bahnhofstraße feierlich eingeweiht. Die vom örtlichen Künstler Wolfgang Auer geschaffene Bronzeskulptur erinnert an ein kleines „Türl“ in der ehemaligen Stadtmauer. Durch diese Öffnung konnten die Friedberger hinausgehen, um zu „luren“ oder zu spähen und so ihre Umgebung außerhalb der Befestigungsanlage beobachten. Mit dem Bau der Straße zum neu entstandenen Bahnhof wurde die Stadtmauer Ende des 19. Jahrhunderts an dieser Stelle geöffnet. Das „Lurl“ verschwand und geriet nach und nach aus dem Stadtbild. Mehr als 150 Jahre später erinnert nun das Kunstwerk an diesen besonderen Ort.
Der Anstoß für das Projekt kam vom Heimatverein Friedberg, der sich seit Jahren für die Bewahrung und Vermittlung der Stadtgeschichte engagiert. Gemeinsam mit der Stadt Friedberg und zahlreichen Förderern setzte der Verein die Idee um, das historische „Lurl“ wieder ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Mit ihrer Unterstützung tragen die Raiffeisenbank Wittelsbacher Land und die RSD-Stiftung dazu bei, lokale Geschichte lebendig zu halten und das kulturelle Erbe der Region zu bewahren. Das Friedberger „Lurl“ lädt dazu ein, den Blick auf die Vergangenheit mit dem heutigen Friedberg zu verbinden.
Wie VR-Banken Projekte bei der RSD-Stiftung einreichen können
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