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Die Europäische Zentralbank (EZB) plant für 2029 die Einführung eines digitalen Euros als digitales Zentralbankgeld für den Alltag. Ziel ist es, Bargeld zu ergänzen und zugleich die europäische Souveränität im Zahlungsverkehr zu stärken.
Der digitale Euro ist aber nicht nur als reines Zahlungsmittel konzipiert, sondern umfasst ebenso eine vollständige technische Infrastruktur zur Zahlungsabwicklung. Dadurch entstehen neue Schnittstellen zu bestehenden privaten Zahlungslösungen und Geschäftsbanken.
Seit November 2025 bereitet die EZB die technischen Voraussetzungen für die Erstausgabe vor. Die Entscheidung darüber, ob der digitale Euro eingeführt wird, fällt nach Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens durch den EZB-Verwaltungsrat.
Fotocredit: Picture Alliance